Aufgeschoben ist nicht aufgehoben. Florian König vom Union RRT Pielachtal hat seine Rundfahrt für Elite-Frauen ebenso um ein Jahr nach hinten verlegt, wie Karl-Heinz Zofall seinen Radmarathon, der auf seine 13. Auflage somit noch etwas warten muss. Die Frauen-Rundfahrt steigt nun von 3. bis 6. Juni 2021 und der Radmarathon am 20. Juni.

Von Claus Stumpfer. Erstellt am 08. April 2020 (10:08)
Die Elite-Frauen müssen auf ihre erste Rundfahrt durch NÖ über fünf Etappen noch ein Jahr warten. Aufgrund der Coronakrise musste der Termin auf 3. bis 6. Juni 2021 verschoben werden. Auch der 13. Radmarathon wird erst am 20. Juni 2021 über die Bühne gehen.
Claus Stumpfer

Der Beschluss der Bundesregierung am Montag, keine Sportveranstaltungen in Österreich bis mindestens Ende Juni zu erlauben, hat dem Union Radrennteam Pielachtal um Teamchef Florian König die Entscheidung über die Durchführung der Sportland NÖ womens|kids tour von 11. bis 14. Juni gleichsam abgenommen. „Die Gesundheit aller Sportlerinnen, Helfer und Besucher steht für uns an oberster Stelle, somit ist die Entscheidung, keine Sportevents bis Ende Juni abhalten zu können, trotz der hunderten Stunden Vorbereitung, für mich vollkommen logisch“, meinte König bei der Absage seiner Rundfahrt, die erstmals als 5-Etappen-Rennen geplant war.

Aufgeschoben ist für König aber nicht aufgehoben. „Die angemeldeten Teams aus dem Ausland haben uns bestätigt, dass der eingeschlagene Weg – eine Rundfahrt für Elite-Frauen und Kids durchzuführen – der absolut richtige war und auch ist. Somit haben wir sofort den Entschluss gefasst, die Premiere dieser Veranstaltung jetzt von 3. bis 6. Juni 2021 durchzuführen.“

St. Pöltner Radmarathon auch erst wieder 2021

Auch der 13. internationalen St. Pöltner Radmarathon, der am 21. Juni über die Bühne gehen hätte sollen, ist natürlich von der Regierungsankündigung betroffen. Der neue Termin wurde bereits mit 20. Juni 2021 festgelegt. Auch Organisator Karl-Heinz Zofall hat also den Event für heuer gleich ersatzlos gestrichen. „Im Sinne der Gesundheit der Bevölkerung halten wir diese Auflage natürlich für sinnvoll. Vieles hatte sich in den letzten Tagen und Wochen schon abgezeichnet“, war Zofall darauf bereits vorbereitet, diesen Schritt setzen zu müssen. „Es trifft uns aber trotzdem hart, denn wir hatten die Planungsarbeiten bereits abgeschlossen und waren auch mit der Umsetzung schon sehr weit.“ Trotzdem begrüßt Zofall auch, dass nun endlich Klarheit besteht. „Jetzt wissen wir wenigstens definitiv, wie es weitergeht!“ Das ganze Team sei weiterhin voll motiviert, und werde den Radsportlern 2021 ein Top-Event präsentieren. Sämtliche Anmeldungen behalten ihre Gültigkeit für die Veranstaltung im kommenden Jahr.