Austria feiert souveränen 3:0-Derbysieg. Die Austria hat am Sonntag das 298. Wiener Derby gegen Rapid souverän mit 3:0 (1:0) gewonnen. Die Violetten setzten sich vor 31.800 Zuschauern im Happel-Stadion durch Tore von Barazite, Junuzovic und Linz durch. Salzburg rettete durch ein 1:1 (0:0) gegen Sturm Graz die Tabellenführung. Die SV Ried feierte durch ein Freistoßtor von Lexa in der 94. Minute einen Auswärtserfolg bei Mattersburg.

Erstellt am 21. August 2011 (21:53)

Die Austria hat am Sonntag das 298. Wiener Derby gegen Rapid souverän mit 3:0 (1:0) gewonnen. Die Violetten setzten sich vor 31.800 Zuschauern im Happel-Stadion durch Tore von Barazite, Junuzovic und Linz durch. Salzburg rettete durch ein 1:1 (0:0) gegen Sturm Graz die Tabellenführung. Die SV Ried feierte durch ein Freistoßtor von Lexa in der 94. Minute einen Auswärtserfolg bei Mattersburg.

Salzburg führt in der Tabelle nun einen Zähler vor der Austria, unverändert Vierter ist Rapid. Sturm Graz belegt Rang sieben, unmittelbar vor der SV Ried, die sich dank des ersten Saisonsieges auf den achten Tabellenplatz vor. Mattersburg rutschte auf den letzten Rang zurück.

Meister Sturm ging durch einen von Roman Kienast verwandelten Foul-Elfmeter in Führung (50.), der aufgrund einer Viruserkrankung ersatzgeschwächte Titelfavorit aus Salzburg glich durch Roman Wallner aus (89.). Sturm kassierte den Gegentreffer in Unterzahl, da Routinier Mario Haas in der 84. Minute wegen eines Fouls gegen Jefferson die Rote Karte sah.

Rapid bot im Duell der Erzrivalen zwar lange Zeit Kampfgeist und Begeisterung, zeigte jedoch im Spielaufbau und Abschluss große Schwächen. Die Austria präsentierte sich hingegen harmonischer, strukturierter und vor allem kaltschnäuziger. Während die Gastgeber teils hochkarätige Chancen durch Alar, Prokopic, Nuhiu, Hofmann oder Pichler ungenutzt ließen, verwandelten die Gäste in violett ihre Möglichkeiten eiskalt.

Im Burgenland war es zum "Kellerduell" des Vorletzten, Mattersburg, gegen den Letzten, Ried, gekommen. Dabei gerieten die Oberösterreicher zweimal in Rückstand (Röcher/29. und Bürger/59.), Carril (57.) und Zulj (76.) schafften aber jeweils den Ausgleich. In einer packenden Schlussphase drängte der Cupsieger aus dem Innviertel auf den Siegestreffer, der schließlich Lexa mit einem wuchtigen Freistoß gelang.