Austrian Athletics Award. Der "Austrian Athletics Award" des ÖLV ehrte Höhepunkte und Stars der Leichtathletik von gestern, heute und morgen.

Erstellt am 13. März 2014 (09:15)
v.l.n.r.: Ralph Vallon, Andreas Vojta, Sergey Bubka, Beate Schrott. Foto: eles.at
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Österreichs Top-Leichtathleten von heute, gestern und morgen, dazu Spitzenvertreter aus Wirtschaft, Politik, Sport und Medien feierten den „Austrian Athletics Award“ präsentiert von ERIMA.

Die festliche Gala am 12. März im Wiener Haus des Sports stellte außergewöhnliche Leistungen und Auftritte österreichischer Leichtathleten und Trainer in den Mittelpunkt. Als prominentester Gast des Abends gratulierte Stabhochsprunglegende Sergey Bubka den Preisträgern.

Österreichs Leichtathleten des Jahres

Hürdensprinterin Beate Schrott zum dritten Mal und Mittelstreckenläufer Andreas Vojta zum vierten Mal wurden als Österreichs Leichtathleten des Jahres geehrt. Fans, Trainer und Medien haben Ende des Jahres 2013 die beiden Aushängeschilder klar zu den Siegern gewählt. Als Österreichs herausragende Nachwuchs-Athleten feierte man Djeneba Touré und Nikolaus Franzmair.
 
Dazu wurden der Tiroler Armin Margreiter, Initiator und Veranstalter der "Golden Fly Series" in Innsbruck, Köln, München und Salzburg als "Leichtathletik Botschafter des Jahres" ausgezeichnet. Der langjährig erfolgreiche Trainer Peter Bründl erhielt den "Coaching Award".

Heinrich Thun, Jahresweltbester im Hammerwurf 1963 und zweimaliger Sportler des Jahres in Österreich, wurde mit dem "Austrian Athletics Milestone" geehrt.
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„Miss Multitasking“ von Wahl überrascht

Den erfolgreichen Athletinnen und Athleten von heute standen Persönlichkeiten des Sports als Laudatoren zur Seite.

Rad-Bahnweltmeister Franz Stocher, Geschäftsführer des Sportzentrums Niederösterreich in St. Pölten, charakterisierte Hürdensprinterin Beate Schrott als „Miss Multitasking“, die mit „großer Willenskraft und genau dosiertem Ehrgeiz“ ihren Sport und ein Medizinstudium vereinbart, und auch nach Mitternacht noch eine Geburtstagstorte für ihren Bruder bäckt, weil ihr die Familie wichtig ist: „Ein Vorbild für alle!“

Beate Schrott war wegen ihrer Verletzungspause im Vorjahr über die Wahl zur Leichtathletin des Jahres sehr überrascht: „Meine Gedanken waren woanders. Ich habe nicht einmal meiner Mutter gesagt, dass sie für mich abstimmen soll.“

Mut, Vielseitigkeit, Fair Play

Alfons Juck aus Bratislava, angesehener Meeting-Veranstalter und Athletenmanager, hob drei Punkte an Mittelstreckenläufer Andreas Vojta hervor: „Erstens: Mut. Er hat keine Angst vor den besten Läufern der Welt, egal woher sie kommen. Zweitens: er ist multifunktional, läuft Wettkämpfe von 600 Metern bis zum Crosslauf – vielleicht in Zukunft auch einen Marathon? Drittens: Fair Play. Er hat eine sehr klare Meinung und steht offen dafür ein.“

Als Wunsch für 2014 nannte Juck eine „Sternstunde am 17. August, 15:05 Uhr“, wenn in Zürich das EM-Finale über 1500 Meter stattfindet. Vojta konnte sich dem gerne anschließen und fügte an: „Es wäre schön, wenn ich heuer auch einen österreichischen Freiluftrekord brechen kann.“