Elfter Sieg in Folge beim Prestige-Derby für die Löwen

Traiskirchen setzte sich mit zwei Siegen von der direkten Konkurrenz weiter ab. Elfter Sieg in Folge beim Prestige-Derby.

Erstellt am 04. April 2018 | 02:46
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Es geht nach oben. Coach Zoran Kostic coachte seine Traiskirchner am Osterwochenende zu zwei Siegen. Weil Gmunden spielfrei war, rückten die Traiskirchner auch in der Tabelle einen Platz nach vorn – Rang zwei.
Foto: Franz Michalski

Die Löwen lassen weiter keinen Zweifel daran, wer die Nummer eins in NÖ ist. Die Kostic-Truppe feierte den vierten Erfolg im vierten Saisonduell. Insgesamt sind die Traiskirchner seit elf Derby-Begegnungen ungeschlagen. Den Grundstein zum Erfolg legten die Lions bereits in Viertel eins, da zogen Shawn Ray und Co. auf 25:15 davon. Danach machten die Gäste den Sack allerdings nicht zu. Klosterneuburg war im dritten Abschnitt plötzlich wieder in Schlagdistanz.

„Wir wollten den Rebound kontrollieren, haben dann aber Foulprobleme bekommen“, erklärt Lions-Captain Benedikt Güttl mit dem Nachsatz: „Über 40 Minuten haben wir aber mit mehr Herz gespielt und gekämpft.“ Traiskirchen behielt in der Folge nämlich die Nerven, legte immer wieder vor und zwang Klosterneuburg zu Fehlern. Vor allem von außerhalb, die Dukes kamen nur auf eine magere Drei-Punkte-Quote von 17 Prozent. „Klosterneuburg hat sich mit einigen Runs im Spiel gehalten, am Ende haben wir die Partie routiniert nach Hause gespielt“, fasst Güttl zusammen. Mit dem Sieg baut Traiskirchen auch seine Auswärtsserie weiter aus, ist mittlerweile seit fünf Partien ungeschlagen.

Traiskirchen Lions - BC Vienna 98:77

Am Ostermontag prolongierten die Lions ihren Lauf, holten den dritten Sieg en suite. Wie schon im NÖ-Derby war erneut das erste Viertel für den Erfolg ausschlaggebend. Zwar erwischten die Wiener den besseren Start. Aber nach dem 2:5 zeigten die Traiskirchner, wer der Löwe in der Höhle ist. Mit einem 32:21-Vorsprung ging es in die erste Pause, anders als im Duell mit Klosterneuburg ließen Topscorer Florian Trmal und Kollegen dieses Mal nichts mehr anbrennen.

Die Wiener konnten zwar aus der Distanz immer wieder scoren. In der Defense ließen die Gäste aber zu viele Räume, Traiskirchen verwaltete den komfortablen Polster. Nach der Pause starten die Hausherren furios, ehe Stjepan Stazic den Rückstand bis zum Schlussviertel wieder auf -9 drückte. Dann war bei den Wienern allerdings der Tank leer, Traiskirchen performte ein engagiertes Schlussviertel (24:12) und holte am Ende so noch einen +21-Sieg nach Hause. Mit dem Erfolg distanzieren die Lions ihre ersten Verfolger auf zehn Punkte. Heißt: Platz drei ist den Löwen so gut wie sicher. Im Kampf um Platz zwei – sicheres Halbfinal-Ticket – wartet auf die Raubkatzen aber noch ein erbittertes Duell mit den Schwänen aus Gmunden.