Traiskirchner Löwen verlieren Raubtier-Duell. Die Traiskirchen Lions hätten gegen die Timberwolves einen großen Schritt Richtung Viertelfinale gehen können. Die Last-Minute-Niederlage war allerdings auch ein ordentlicher Dämpfer.

Von Malcolm Zottl. Erstellt am 01. März 2020 (21:56)
Quadir Welton (r.) zauberte zwar ein Double-Double auf den Court, doch seine Lions kassierten eine bittere Niederlage.
Franz Michalski

Drei Wochen sind seit dem erlösenden Sieg gegen Graz vergangen. So schön dieser auch war, so bitter ist die 65:68-Niederlage gegen die DC Timberwolves. Vor allem weil für die Traiskirchner viel mehr möglich gewesen wäre.

„Defensiv war das das beste Match, das wir in dieser Saison gespielt haben – da haben wir alles so gut umgesetzt“, hadert Lions-Coach Markus Pinezich, weil die Leistung halt einmal mehr nur an einem Ende des Courts stimmte – 18 Prozent vom Dreier, 50 Prozent vom Freiwurf waren die miserable Trefferquote der Löwen. „Da kannst du noch so gut verteidigen, mit solchen Quoten kannst du nicht gewinnen, das tut richtig weh“, knirscht Pinezich.

Spannung bis zum Schluss

Trotz allem waren die Traiskirchner bis zu den Schlussminuten dran, übernahmen zweieinhalb Minuten vor Schluss noch einmal die Führung. „Viele werden sagen. Es ist an Schluss an den Ballverlusten gelegen, aber wenn wir unsere Chancen vorher genutzt hätten, wären wir gar nicht erst in diese Situation gekommen“, ärgert sich Pinezich.