Traiskirchen im Cup-Viertelfinale chancenlos. Gmunden erteilte den Lions eine Lehrstunde und warfen den Tabellenletzten mit einem 96:58-Sieg aus dem Pokalbewerb

Von Malcolm Zottl. Erstellt am 15. November 2020 (20:25)
Aron Hoffer-Toth und die Traiskirchen Lions wurden im Cup von Gmunden gestoppt.
Cermak

In den ersten Minuten heißt das Cup-Duell Gmunden gegen Mario Spaleta. Der Lions-Center scorte alle Punkte seines Teams zum 7:7-Zwischenstand nach zweieinhalb Minuten. Die Lions übernahmen mit 9:7 nochmals die Führung, dann schalteten die Gmundner einen Gang höher und erst ein Timeout der Lions unterbrach den 7:0-Run der Gastgeber.

Das Spiel war wieder ausgeglichener, die Swans-Führung nach dem ersten Viertel aber verdient. Das zweite Viertel war Cup-Fight pur und beide Mannschaften zeigten phasenweise guten Basketball. Gegen Ende des zweiten Viertels trafen die Swans hochprozentig und zogen so auf 15 Punkte davon.

Gmunden drückt weiter aufs Tempo

Die Swans kontrollierten das Spiel nun endgültig und zogen Punkt für Punkt davon. Vor allem Enis Murati war in blendender Wurflaune und scorte nach Belieben. Die Oberösterreicher gewannen den Spielabschnitt mit 26:14 und hatten einen komfortablen Vorsprung fürs Schlussviertel.

Das letzte Viertel wurde zum Schaulaufen der Schwäne, die mit dem 96:58-Sieg über die Traiskirchen Lions locker ins Halbfinale aufstiegen. 

Stimmen zum Spiel

Anton Mirolybov, Coach Swans: „Gratulation an meine Mannschaft. Das war heute eine starke Leistung. Wir haben 30 Minuten sehr gute Defense gespielt und Traiskirchen auf 37 Punkte gehalten. Das war heute der Schlüssel zum Sieg.“ 

Benedikt Güttl, Spieler Swans: „In der ersten Halbzeit war es das erwartet schwere Spiel. Traiskirchen hat gezeigt, dass sie mit uns mitspielen können. Wir haben sie nicht unterschätzt und haben konzentriert gespielt. Im dritten Viertel haben wir dann das Spiel entschieden und haben verdient gewonnen.“ 

Markus Pinezich, Coach Lions: „In Gmunden ist es von Haus aus schwer zu spielen. Wenn du dann auch noch 40 Punkte aus deinen Ballverlusten dem Gegner gibst, dann ist es unmöglich hier oder woanders zu gewinnen.“ 

Mario Spaleta, Spieler Lions: „Wir haben im ersten Viertel sehr gut gespielt. In den anderen drei Vierteln sind wir total eingebrochen. Wir müssen uns die Fehler ansehen und so schnell wie möglich abstellen.“ 

Beste Werfer: Murati 29, Friedrich 18, Blazan 12 bzw. Gvozden und Spaleta je 13, Hoffer-Toth 8