Traiskirchner verlieren trotz Leistungssteigerung. Traiskirchen musste sich gegen Gmunden mit 81:96 geschlagen geben. In der Defensive machten die Löwen zu viele Fehler.

Von Malcolm Zottl. Erstellt am 12. Oktober 2020 (07:04)
Adam Thoseby (l.) und die Traiskirchen Lions konnten auch im zweiten Spiel dieser Superliga-Saison nicht reüssieren.
Sandra Cermak

Die Lions konnten neben den Verletzungen von Shawn Ray und Georg Gentner die Ausfälle von Maximilian Schuecker (Fingerbruch) und Luka Gvozden (krank) nicht kompensieren. Die Swans aus Gmunden legten den Grundstein für den Auswärtserfolg in Traiskirchen bereits in der ersten Spielhälfte.

Die Lions fabrizierten zu viele Turnover. Bis zur sechsten Spielminute hielten die Löwen mit den Oberösterreichern mit, verloren dann aber immer mehr an Boden und waren nach dem ersten Viertel mit neun Punkten im Rückstand. In der Tonart ging es auch im zweiten Spielabschnitt weiter, vor allem die Starting-Five der Gmundner war bärenstark und forcierte immer wieder Turnover der Traiskirchner. Zur Pause waren die Gäste bereits um 16 Punkte voran. 

Ausgeglichene zweite Hälfte

Nach dem Seitenwechsel begannen die Niederösterreicher mit viel Elan, machten weniger Eigenfehler und trafen nun auch aus der Distanz. Die Swans taten es ihnen aber gleich und versenkten ihre Würfe hochprozentig (77% vom Dreier Ende drittes Viertel). Das Viertel verlief ausgeglichen, aber Gmunden hatte das Spiel immer unter Kontrolle. Im Schlussabschnitt verwalteten die Schwäne ihren Vorsprung erneut erfolgreich. Zwar ging das Viertel mit 18:16 an die Lions, doch stand der Swans-Sieg nie in Frage. Mit einer sehr starken Wurfleistung, 64% vom Dreier, gewannen die Gmundner verdient mit 96:81.

Stimmen zum Spiel

 

Kristijan Nikolic, Assisent-Coach Lions: „Wir haben aufgrund unserer Verletzungsprobleme zurzeit eine kurze Rotation. Das hat es uns schwer gemacht, die Intensität hoch zu halten. Defensiv müssen wir noch einige Arbeit reinstecken, damit wir besser werden.“

Luka Kamber, Spieler Lions: „Insgesamt nicht das Ergebnis, das wir uns erwünscht haben, aber ich habe viele positive Sachen in unserem Spiel gesehen. Leider haben wir in der Verteidigung nicht die wichtigen Stops geschafft, aber grundsätzlich ein Schritt nach vorne.“ 

Anton Mirolybov, Coach Swans: „Gratulation an meine Mannschaft. Wir können zwar, glaube ich, noch besser spielen, aber das war heute eine sehr gute Teamleistung.“ 

Enis Murati, Spieler Swans: „Die Intensität in diesem Spiel war viel besser als gegen Klosterneuburg. Offensiv waren wir sehr effizient, 96 Punkte ist auswärts extrem gut und somit auch ein verdienter Sieg für uns.“

Beste Werfer: Spaleta 18, Koljanin und Kukic je 16 bzw. Dolenc und Friedrich je 20, Murati 17