Constantini hält trotz Pleite an ÖFB-Kader fest. Österreichs Fußball-Teamchef Dietmar Constantini will trotz einer verpatzten Generalprobe gegen die Slowakei mit einer sehr ähnlichen Mannschaft in die entscheidenden EM-Qualifikationsspiele gegen Deutschland (2. September) und die Türkei (6. September) gehen. "Ich sehe keinen Grund für Veränderungen im Kader", erklärte Constantini nach der 1:2-Niederlage gegen die Slowaken in Klagenfurt.

Erstellt am 11. August 2011 (12:54)

Österreichs Fußball-Teamchef Dietmar Constantini will trotz einer verpatzten Generalprobe gegen die Slowakei mit einer sehr ähnlichen Mannschaft in die entscheidenden EM-Qualifikationsspiele gegen Deutschland (2. September) und die Türkei (6. September) gehen. "Ich sehe keinen Grund für Veränderungen im Kader", erklärte Constantini nach der 1:2-Niederlage gegen die Slowaken in Klagenfurt.

Die Chancen auf eine Rückkehr von Marko Arnautovic oder gar Andreas Ivanschitz scheinen also mehr als gering. Dabei war Ex-Kapitän Ivanschitz beim deutschen Bundesligisten Mainz 05 zuletzt zusehends zum Stammspieler avanciert. "Ivanschitz ist ein sehr guter Fußballer. Ich weiß aber nicht, ob er jetzt den Unterschied ausmachen würde", sagte Constantini, der seinen Kader für das EM-Quali-Doppel am 23. August bekanntgeben wird.

Gegen die Slowaken zeigte sein Team eine spielerisch ansprechende erste Hälfte, agierte im Abschluss aber zu wenig kaltschnäuzig. "Wir waren sehr uneffizient. Da kannst du kein Spiel gewinnen", meinte Constantini. "Wir haben aber die Torjäger", betonte der Teamchef. Marc Janko sei einer, Erwin Hoffer sowieso und auch Martin Harnik.

Statt vor den entscheidenden EM-Quali-Spielen gegen Deutschland und die Türkei Selbstvertrauen zu tanken, vernebelte man hochkarätige Chancen. "Das war an Ineffizienz nicht zu überbieten", meinte Abwehrchef Emanuel Pogatetz. Vor allem Stuttgart-Legionär Martin Harnik setzte sich immer wieder gut in Szene, scheiterte aber mehrmals im Abschluss. "Daran muss ich arbeiten", gestand der 24-Jährige.

Seinen kaum mit Bällen versorgten Stoßstürmer Janko nahm Constantini in Schutz, Sonderlob gab es für Youngster David Alaba. "Ich finde, Alaba ist eine Sensation. Er ist ein Ausnahmefußballer", sagte der Chefcoach über den 19-jährigen Mittelfeldspieler von Bayern München. Einer Ausnahmeleistung wird es auch in drei Wochen in Deutschland bedürfen. Constantini: "Wir fahren nach Gelsenkirchen, um dort einen Punkt zu holen. Oder drei."