Constantini ist Teamchef "bis zur letzten Minute". Österreichs Fußball-Teamchef Dietmar Constantini will sich von den anhaltenden Diskussionen um seine Person vor dem Testspiel am Mittwochabend (20.30 Uhr/live ORFeins) gegen die Slowakei nicht aus der Ruhe bringen lassen. Der Tiroler, dessen Vertrag mit Jahresende ausläuft, versprach, bis zum Ende mit vollem Elan für das Team da zu sein - auch wenn sein Kontrakt nicht verlängert werden sollte.

Erstellt am 09. August 2011 (14:35)

Österreichs Fußball-Teamchef Dietmar Constantini will sich von den anhaltenden Diskussionen um seine Person vor dem Testspiel am Mittwochabend (20.30 Uhr/live ORFeins) gegen die Slowakei nicht aus der Ruhe bringen lassen. Der Tiroler, dessen Vertrag mit Jahresende ausläuft, versprach, bis zum Ende mit vollem Elan für das Team da zu sein - auch wenn sein Kontrakt nicht verlängert werden sollte.

"Ich werde bis zur letzten Minute meine Arbeit machen", betonte Constantini in einer Pressekonferenz in Klagenfurt. "Wenn es vorbei ist, ist es vorbei. Ich lasse mich aber sicher nicht beeinflussen." Trotz einiger Kommunikationsprobleme mit Präsident Leo Windtner hatte der ÖFB zuletzt durchblicken lassen, zumindest bis Ende der laufenden EM-Qualifikation an Constantini festhalten zu wollen.

Am Dienstagabend treffen Constantini und Windtner in Klagenfurt im Rahmen eines Terminmeetings mit den Bundesliga-Trainern zusammen. Die persönlichen Differenzen waren laut Teamchef zuletzt allerdings bereits in einem ausführlichen Telefongespräch beigelegt worden. "Die Sache ist für mich erledigt. Ich kann nicht immer diskutieren", meinte Constantini, der sich von den Spekulationen um mögliche Nachfolger nicht irritieren lassen möchte.

Es ist die Generalprobe für die Länderspiele der allerletzten Chance. Österreich probt gegen die Slowakei die Ernstfälle Deutschland und Türkei. Bereits am 2. September in Gelsenkirchen könnte die EM-Qualifikation für die ÖFB-Auswahl endgültig unerreichbar sein. "Wenn wir dort verlieren, ist die Qualifikation weg", gestand Teamchef Dietmar Constantini.

Der Tiroler dürfte sein Team im Vergleich zum Hinspiel gegen den großen Nachbarn, das im Juni erst in der Schlussphase unglücklich mit 1:2 verloren gegangen ist, nur punktuell verändern. "Ich will nicht alles zerreißen, was zuletzt ganz gut funktioniert hat", erklärte Constantini. "Es wird eine ähnliche Aufstellung wie zuletzt."

Das heißt, Rapid-Arbeitsbiene Stefan Kulovits kommt im defensiven Mittelfeld zu seinem vierten Länderspiel. Anstelle des an der Achillessehne blessierten und in Deutschland gesperrten Paul Scharner rückt Aleksandar Dragovic in die Innenverteidigung. Dazu könnte Austria-Offensivmann Zlatko Junuzovic im Mittelfeld Türkei-Legionär Ekrem Dag ersetzen, der wegen des verschobenen Meisterschaftsbeginns noch über keine Spielpraxis verfügt. Im Sturmzentrum scheint Kapitän Marc Janko neben Stuttgarts Martin Harnik gesetzt. Beide hatten am Wochenende zum Ligastart getroffen.