FIFA-Task-Force schlägt Regeländerungen vor. Die vom Deutschen Franz Beckenbauer geleitete Task Force des Fußball-Weltverbandes hat sich für eine Vereinfachung der Abseitsregelung ausgesprochen und die Abschaffung der Dreifachbestrafung empfohlen.

Erstellt am 25. Oktober 2011 (18:35)
"Die derzeitige Abseitsregel mit aktivem und passivem Abseits ist zu kompliziert. Wir sollten das einfacher gestalten", erklärte Beckenbauer am Dienstag nach einer Sitzung in Zürich.

"Der Fußball ist einfach, mit einfachen Regeln, dahin sollte man wieder zurückkommen." Er beauftragte die Kommissionsmitglieder, bis zur nächsten Sitzung Vorschläge für eine klare und verständliche Regelung zu erarbeiten. Diese soll dann den Regelhütern des Fußballs bis zu deren Meeting im März 2012 präsentiert werden. Diese sollen dann auch eine Regeländerung bei Fouls im Strafraum absegnen. Nur das International Football Association Board (IFAB) kann Regeländerungen beschließen.

Beckenbauer und seine Kommissions-Mitstreiter einigten sich am Dienstag darauf, dass die Bestrafung bei Foulspielen im Strafraum mit Elfmeter, Roter Karte und einer Sperre für den Sünder zu hart sei. Sie soll künftig lediglich bei einem absichtlichen Handspiel auf der Torlinie oder einem brutalen Foul gelten. "Ansonsten genügen eine Gelbe Karte und Strafstoß", meinte Beckenbauer.