Union Waldviertel und Linz-Steg erste Supercup-Sieger

Erstellt am 25. September 2022 | 08:43
Lesezeit: 2 Min
Finale in Amstetten: Union Waldviertel und Linz-Steg erste Supercup-Sieger
Michael Marszalek setzte sich mit der Union Waldviertel gegen den VCA Amstetten NÖ durch. Damit feierten die Zwettler den Premierensieg. Foto: Raimund Bauer
Foto: Raimund Bauer
Der Premierensieger beim ersten Supercup lautet Union Raiffeisen Waldviertel. Die Nordmänner setzten sich im NÖ-Derby gegen den VCA Amstetten 3:1 durch. Bei den Damen war Favorit Linz-Steg über Sokol siegreich.
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In der heimischen Johann-Pölz-Halle legten die Amstettner los wie die Feuerwehr. Vor allem Diagonalangreifer Michael Czwerwinski sorgte bei den Gästen für Kopfzerbrechen.

„Amstetten hat es sehr gut gemacht. Da müssen wir uns Lösungen einfallen lassen“, gestand geschäftsführender Obmann Werner Hahn. Die Mostviertler setzten sich mit 25:18 durch.

Lösungen im zweiten Abschnitt gefunden

Die erhofften Lösungen hat der regierende Meister und Cupsieger ab dem zweiten Durchgang gefunden. Vor allem Mitte des zweiten Durchgangs zog der Meister den Heimischen auf und davon und erzielte mit 25:15 den Satzausgleich.

„Gegen Waldviertel musst du bei jedem Punkt konzentriert sein“, analysierte VCA-Sportdirektor Michael Henschke nach dem zweiten Satz.

Waldviertler spielten Klasse aus

Von dem Ausgleich schienen die Heimischen beeindruckt und fanden nicht mehr in die Spur. Vor allem Youngster Michael Czerwinski wussten die Gäste zu neutralisieren. Zwar zeigte sich der VCA beherzt, doch mit 25:18 gingen die Waldviertler im Supercup erstmals in Front.

Im vierten Durchgang wirkte es, als wäre die Luft bei den Heimischen herausen. Zudem erzwangen die Gäste auch das nötige Spielglück. So zog der spätere Supercup-Sieger auf und davon und gewann schlussendlich mit 25:15.

Sokol unterliegt bei den Damen

Zuvor duellierten sich bereits Sokol gegen Linz Steg. Und auch hier war der Meister und Cupsieger erfolgreich. Die Oberösterreicherinnen gewannen glatt mit 3:0.  „Wir freuen uns natürlich über den Titel, sind aber noch nicht dort, wo wir hinwollen“, sagte Linz-Steg-Trainer Facundo Morando.

Bei Sokol analysierte Cheftrainerin Zuana Pecha-Tistovicova: „Wir haben immer wieder falsche Entscheidungen getroffen. Das Spiel hat aufgezeigt, woran wir arbeiten müssen.