NPO-Fonds für Sportvereine verlängert. Ab Donnerstag können gemeinnützige Vereine Anträge für das erste Halbjahr 2021 stellen. Bislang wurden österreichweit 15.000 Sportvereine unterstützt.

Von APA / NÖN.at und Bernhard Schiesser. Erstellt am 06. Juli 2021 (11:47)
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97,25 Millionen Euro, 9.786 Zusagen für 6.336 Sportvereine - seit einem Jahr schüttet der Bund Geld für die krisengebeutelten Sportvereine aus. Der Fonds für "none profit organisations", kurz NPO-Fonds, wurde verlängert. Ab Donnerstag und bis zum 15. Oktober können gemeinnützige Sportvereine auch für Hilfen für das erste Halbjahr 2021 ansuchen (elektronisch unter www.npo-fonds.at). Die Regierung hatte die Verlängerung des Fonds bis Jahresende sowie dessen Aufstockung um 35 Mio. Euro bereits Mitte Juni bekannt gegeben.

Für coronabedingte Ausgaben werden jetzt erstmals – unabhängig vom Einnahmeentfall – Kosten bis zu 12.000 Euro ersetzt. Sehr zur Freude von Sportunion-Präsident Peter McDonald: „Es freut uns sehr, dass mit dem NPO-Fonds eine wesentliche Grundsäule für Österreichs Sport in der aktuellen Pandemie weiter bestehen bleibt, die nach wie vor für viele Vereine überlebenswichtig ist. Dank den Corona-Hilfen und den steigenden Impfraten erleben unsere Sportvereine derzeit eine positive Wende hin zu mehr Normalität. Es bleibt jedoch weiterhin wichtig, dem österreichischen Sport mit weiteren Impulsen ein starkes Comeback zu ermöglichen. Wir hoffen daher auf eine rasche Umsetzung weiterer Maßnahmen.“

Bisher wurden rund 490 Millionen Euro über diese Schiene ausbezahlt, gaben Vizekanzler Werner Kogler und Tourismus- und Landwirtschaftsministerin Elisabeth Köstinger  am Montag via Aussendung bekannt.

"Der NPO-Fonds hat maßgeblich dazu beigetragen, dass die Vereine, Hilfsorganisationen und Freiwilligenorganisationen jetzt wieder neu durchstarten können", dies würden sowohl die Antragszahlen als vor allem auch die positiven Rückmeldungen zeigen, so Kogler. "Gerade die ersten Monate dieses Jahres waren aber noch mit sehr vielen Einschränkungen verbunden und daher lade ich alle Betroffenen ein, die Unterstützung weiterhin zu nutzen und ab 8. Juli einen Antrag zu stellen."

Köstinger verwies darauf, dass bisher rund 22.000 gemeinnützigen Einrichtungen profitieren konnten. "Unser Ziel ist, jenen unter die Arme zu greifen, die Anfang des Jahres noch vom Lockdown betroffen waren und die nach wie vor Unterstützung brauchen", so die Ministerin.