SV Mattersburg kämpft um Bundesligaverbleib. Der SV Mattersburg hat fristgerecht die Stellungnahme an den Senat 5 der Bundesliga eingereicht. Die Liga hatte den Burgenländern bis heute, Freitag, Zeit gegeben, dem Lizenzausschuss eine Stellungnahme zur finanziellen Situation zu übermitteln.

Von Martin Ivansich. Erstellt am 24. Juli 2020 (19:45)
Ivansich

Für den aktuell Vorsitzenden des Vereinsvorstands, Hans-Georg Deischler,  ist der Weg über ein Sanierungsverfahren unumgänglich. Dieser Weg sei aber zusätzlich von externen finanziellen Mitteln abhängig. Laut Deischler gibt es ernsthafte Interessenten mit denen man ständig in Kontakt stehe. Außerdem versichert der Neo-Vereinsboss, alles in seiner Macht stehende zu unternehmen, damit auch in der Saison 2020/21 Profifußball in Mattersburg gespielt wird. Die Bundesliga prüft nun das Schreiben der Mattersburger und wird dies in der kommenden Woche auch bei einer Sitzung des Gremiums behandeln.

Ziel bleibt rasche Klarheit

Der SVM ist nun insbesondere aufgefordert, schnellstmöglich ein vollständiges Bild über die Abläufe, die wirtschaftliche Situation und eine verlässliche Zukunftsprognose zu liefern, um Planungssicherheit für den kompletten Bundesliga-Fußball zu erhalten. Bundesliga-Vorstandsitzender Christian Ebenbauer: „Ich ersuche, die Verantwortlichen des SV Mattersburg im Namen der Österreichischen Bundesliga, schnellstmöglich Klarheit darüber zu schaffen, ob der Spielbetrieb für die Saison 2020/21 gesichert ist. Sollte dies nicht der Fall sein, müssen auch im Interesse der anderen Vereine unverzüglich die notwendigen Schritte gesetzt werden.“