Ex-Teamspieler Gerhard Rodax (57) ist tot

Erstellt am 17. November 2022 | 11:21
Lesezeit: 2 Min
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In der Tennishalle verbrachte Gerhard Rodax den Großteil seiner Freizeit und auch seines beruflichen Lebens.
Foto: Malcolm Zottl
Der gebürtige Tattendorfer war in den 1980er- und 1990er-Jahren einer der bekanntesten heimischen Fußballer. Bis zuletzt betrieb er eine Tennishalle in Traiskirchen.
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Eine Schocknachricht verbreitete sich am Donnerstagvormittag wie ein Lauffeuer. Der frühere Profifußballer und Tennishallenbetreiber Gerhard Rodax starb mit nur 57 Jahren. Der gebürtige Tattendorfer (Bezirk Baden) war in den späten 1980er- und frühen 1990er-Jahren Leistungsträger bei Admira/Wacker.

1990 schoss er bei der Fußball-Weltmeisterschaft gegen die USA ein Tor. Österreich gewann 2:1. Es ist bis heute der letzte Sieg des ÖFB-Teams bei einer WM-Endrunde. Danach wechselte der Offensivspieler zu Atletico Madrid, spielte später auch noch für Rapid Wien.

Schon während seiner aktiven Karriere betrieb er im Traiskirchner Sportzentrum eine Tennishalle und führte diese bis zuletzt. Dem Tennis gehörte nach der Kickerlaufbahn seine ganze sportliche Leidenschaft. Bei einem NÖN-Interview in diesem Sommer sagte Rodax noch: "Wenn ich eine Stunde Laufen gehe, ist mir fad. Wenn ich eine Stunde Tennis spiele, sage ich schade, dass es schon vorbei ist."