Gludovatz erwartet "aggressives" Bröndby in Ried. Mit dem Heimspiel gegen den dänischen Großclub Bröndby geht für die SV Ried am Donnerstag eine fast vierjährige Phase ohne internationale Auftritte zu Ende. Trainer Paul Gludovatz bleibt trotz des namhaften Gegners optimistisch: "Ich gehe davon aus, dass wir zu Hause ein achtbares Resultat erzielen, das uns noch alle Chancen auf den Aufstieg im Rückspiel lässt", sagte der Burgenländer.

Erstellt am 27. Juli 2011 (14:14)

Mit dem Heimspiel gegen den dänischen Großclub Bröndby geht für die SV Ried am Donnerstag eine fast vierjährige Phase ohne internationale Auftritte zu Ende. Trainer Paul Gludovatz bleibt trotz des namhaften Gegners optimistisch: "Ich gehe davon aus, dass wir zu Hause ein achtbares Resultat erzielen, das uns noch alle Chancen auf den Aufstieg im Rückspiel lässt", sagte der Burgenländer.

"Für mich steht fest, dass es eine sehr selbstbewusste Mannschaft ist. Sie spielt auswärts aggressiver und offensiver als in Heimspielen", meinte Gludovatz über den Gegner der dritten Quali-Runde zur Fußball-Europa-League. "Das mag nicht verständlich erscheinen, sie lassen zu Hause aber den Gegner kommen. Deshalb erwarte ich Bröndby in Ried sehr aggressiv und offensiv."

Der Trainer, dem die für die U20-WM abgestellten Marcel Ziegl und Robert Zulj fehlen, will zum Teil an die bisher gezeigten Leistungen in der Bundesliga anknüpfen. "Wenn wir es schaffen, dass wir die Leistung aus der 1. Halbzeit gegen Sturm und aus der 2. Halbzeit gegen die Austria in einem Spiel erbringen, dann würde uns das die Tür in die nächste Runde öffnen. Nur abschnittsweise gut zu sein, wird nicht genügen."

An Infos über den Gegner mangelt es nicht. Co-Trainer Gerhard Schweitzer beobachtete die ersten beiden Meisterschaftsspiele von Bröndby vor Ort, zudem konnte man auf das Wissen von Kooperationspartner 1. FC Köln zurückgreifen.

Der Gegner kommt mit einer Ausnahme komplett ins Innviertel. Einser-Stürmer Martin Bernburg erlitt gegen Silkeborg eine Knöchelverstauchung und fällt rund drei Wochen und damit auch für das Rückspiel aus.

Der Heimvorteil soll am Donnerstag neuerlich ein Trumpf sein, auch wenn die Kapazität der eigentlich 7.300 Menschen fassenden Keine Sorgen Arena in Ried nicht voll genutzt werden kann. Wegen des Stehplatzverbots im Europacup musste man auf 4.500 reduzieren.