Gutes Erstrundenlos für ÖTV-Quartett bei US Open. Die Auslosung für die am Montag beginnenden US Open in Flushing Meadows hat am Donnerstag ein durchaus gutes Erstrunden-Los für Österreichs vier Protagonisten gebracht. Jürgen Melzer trifft zum Auftakt auf den Franzosen Eric Prudon. Andreas Haider-Maurer bekommt es mit einem Qualifikanten zu tun und auch Tamira Paszek mit der Usbekin Akgul Amanmuradowa eine lösbare Aufgabe bevor.

Erstellt am 25. August 2011 (19:39)

Die Auslosung für die am Montag beginnenden US Open in Flushing Meadows hat am Donnerstag ein durchaus gutes Erstrunden-Los für Österreichs vier Protagonisten gebracht. Jürgen Melzer trifft zum Auftakt auf den Franzosen Eric Prudon. Andreas Haider-Maurer bekommt es mit einem Qualifikanten zu tun und auch Tamira Paszek mit der Usbekin Akgul Amanmuradowa eine lösbare Aufgabe bevor.

Sollte der als Nummer 17 gesetzte Melzer die ersten beiden Runden gewinnen, träfe er bei programmgemäßem Verlauf auf Michail Juschnij (RUS-16). Schafft der Niederösterreicher wie im Vorjahr das Achtelfinale, könnte allerdings der als Nummer zwei gesetzte Titelverteidiger Rafael Nadal (ESP) sein Gegner sein.

Der zweite fix qualifizierte ÖTV-Mann Andreas Haider-Maurer muss noch ein wenig warten, bis er seinen ersten Gegner kennt, denn er trifft auf einen Qualifikanten. In dieser versuchte sich am Donnerstag ja auch noch die letzte rot-weiß-rote Hoffnung, Martin Fischer, in der zweiten Runde. In einer eventuellen zweiten Hauptrunde würde Haider-Maurer aber mit Jo-Wilfried Tsonga (FRA-11) wohl auf eine zu große Nummer treffen.

Bei den Damen hat Wimbledon-Viertelfinalistin Tamira Paszek mit der Usbekin Akgul Amanmuradowa ebenfalls eine lösbare Aufgabe erwischt. Sollte sich die 20-jährige Dornbirnerin durchsetzen, bekäme sie es entweder mit der als Nummer 21 gesetzten Slowakin Daniela Hantuchova oder der Französin Pauline Parmentier zu tun. Läuft es bei Paszek ähnlich gut wie zuletzt in Wimbledon, dann blüht ihr ein Achtelfinale gegen die topgesetzte Dänin Caroline Wozniacki.

Die zweite ÖTV-Dame im Hauptbewerb befindet sich in der unteren Tableau-Hälfte. Patricia Mayr-Achleitner trifft zum Auftakt auf die Rumänin Monica Niculescu. Gewinnt die Tirolerin, bekäme sie es aller Voraussicht nach mit Wimbledonsiegerin Petra Kvitova (CZE-5) zu tunl.

Martin Fischer hat unterdessen in der Qualifikation die erste Hürde auf dem Weg in den Hauptbewerb gemeistert. Der 25-jährige Vorarlberger setzte sich zum Auftakt der Qualifikation des letzten Grand-Slam-Turniers des Jahres gegen den Franzosen Benoit Paire zweimal im Tiebreak mit 8:6 durch. Nächster Gegner des Weltranglisten-204. ist mit David Guez neuerlich ein Franzose. Das Aus kam hingegen bereits für Yvonne Meusburger, die gegen die Kroatin Ajla Tomljanovic eine 4:6,4:6-Niederlage kassierte.