Dritte Pleite im dritten Schlager. Nach Leoben und Hollabrunn unterlagen die Thermalstädter auch den BT Füchsen aus der Steiermark.

Von Malcolm Zottl. Erstellt am 11. Oktober 2020 (15:06)
Aus der Hand gegeben. Moritz Dobelhoff-Dier und Bad Vöslau kämpften sich nach einem fünf Tore-Rückstand zurück. Schlussendlich hieß der Sieger aber BT Füchse.
Roland Klettenhofer

In der Frühphase dieser Meisterschaft sind die Bad Vöslauer Herren von den Spitzenteams der Liga noch ein Stück entfernt, denn in den schwierigen letzten drei Spielen gab es ebenso viele Niederlagen. Nach den Auswärtsschlappen gegen Leoben und Hollabrunn gab es am Samstag auch zu Hause gegen die BT Füchse nichts zu holen. Die Steirer gelten als Top-Favorit auf den Meistertitel, sind der Zusammenschluss der beiden Vereine aus Bruck/Mur und Trofaiach.

Friedel macht es spannend

In Bad Vöslau gaben die Gäste von Start weg den Ton an. Viele technische Fehler sorgten dafür, dass sich die Füchse gegen die Vöslauer Jaguare kontinuierlich absetzten, zur Pause führten die Steirer bereits mit 17:12. Nach der Pause wurde die Partie zusehend härter. Zahlreiche zwei Minuten-Strafen und zwei Ausschlüsse aufseiten der Vöslauer waren die Folge. Back up-Keeper Felix Friedel wuchs in dieser Phase über sich hinaus. Friedel parierte bei schnellen Gegenstößen und bei Siebenmetern. Nach den 60 Minuten hatte er 62 Prozent Abwehrquote auf der Habenseite.

Zu viele Fehler, keine Punkte

Somit konnten die Hausherren zwischenzeitlich ausgleichen. Für einen Punktgewinn reichte es schlussendlich nicht, weil in der Offensive zu viele Fehler passierten, zogen die Füchse wieder davon, siegten am Ende mit 28:24. "Natürlich bin ich auf meine Leistung stolz, letztlich zählt aber nur die Mannschaft und hier haben wir durch viele eigene Fehler einen möglichen Punktegewinn aus der Hand gegeben", ärgert sich Tormann Friedel. Flügelspieler Lukas Kohlmaier ergänzt: „Wir müssen die Leistungen aus dem Training endlich auch im Match bringen und uns nicht immer die Schneid abkaufen lassen. Wir haben mehr drauf und hoffentlich gelingt es uns, dies im nächsten Match unter Beweis zu stellen.“