Erstellt am 06. September 2018, 13:37

von APA Red

Hypo NÖ will nach zwei Jahren Pause wieder Double holen. Serienmeister Hypo Niederösterreich ist im österreichischen Frauen-Handball nicht mehr ganz unantastbar. In der am Samstag mit dem Auftakt der Woman Handball Austria (WHA) startenden Saison schöpft die Konkurrenz aus den in den vergangenen Jahren bezogenen raren Niederlagen der Top-Truppe Hoffnung. In der Meisterschaft änderte sich zwar nichts an der Dominanz der Südstädterinnen, wohl aber im Cup.

Symbolbild  |  Shutterstock, Ivica Drusany

Denn in den vergangenen beiden Saisonen ging der Pokal nicht an Hypo NÖ, damit auch nicht das aus den Jahren davor gewohnte Double. Die jüngsten beiden Cupsieger heißen MGA Fivers und UHC Stockerau, diese beiden Teams gelten auch als erste Hypo-Herausforderer im neuen Spieljahr. In der Liga spielen zwölf Teams in einer Hin- und Rückrunde um die Finalplätze. Neu unter dem Dutzend an Teams ist SG Perchtoldsdorf Devils/Vöslauer HC, nicht mehr erstklassig ist Union Korneuburg.

Die Korneuburgerinnen hatten Hypo NÖ am 4. November 2015 deren erste Liga-Niederlage seit 22 Jahren zugefügt, im Vorjahr am 26. Oktober feierte HIB Handball Graz einen Sieg über den Dauerfavoriten. Hypo NÖ hat das ungarische Rückraum-Duo Beatrix Elö und Krisztina Barany engagiert. Als Abgänge wurden Hildigunur Einarsdottir, Gorica Acimovic, Verena Flöck und Kitti Kiss verzeichnet. Die Grazerinnen sind am Samstag (19.00 Uhr) erster Gegner von Hypo NÖ.

Vizemeister Stockerau steigt wegen seines EHF-Cup-Engagements in der ersten Qualifikationsrunde gegen Slavia Prag erst am 22. September in die Meisterschaft ein. Aufsteiger Perchtoldsdorf war zwar überlegen Bundesliga-Meister geworden, musste aber für die Teilnahme an der Elite-Liga wegen des Fehlens eines U18-Teams mit Vöslau kooperieren. Die Spielgemeinschaft bestreitet sein WHA-Premierenmatch am Samstag nächster Woche gegen MGA Fivers.