Kremser Torfabrik überrollt Vöslau im NÖ-Derby

Erstellt am 25. September 2022 | 12:10
Lesezeit: 3 Min
Die Wachauer ließen den Bad Vöslau Jags im blau-gelben Duell erwartungsgemäß keine Chance. Romas Kirveliavicius und Co. festigen die HLA-Tabellenführung, während Bad Vöslau Schlusslicht bleibt.
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Die Bad Vöslauer Thermenhalle war am Samstag Messezeit. Die Jags mussten für das Derby gegen Meister Krems in den Turnsaal der Wiener Neustädter Sportmittelschule, genannt Anemonenseehalle, ausweichen. Die Wachauer kamen mit dem ungewohnten Umfeld vom Start weg besser zurecht.

Der haushohe Favorit schoss bereits in den ersten 15 Minuten eine Sechs-Tore-Führung heraus. Der UHK scorte über die Rückraum-Asse Romas Kirveliavicius und Daniel Dicker nach Belieben. Demgegenüber agierten die Jags im Angriff einfallslos und ließen sich durch die offensiv ausgerichtete Deckung der Kremser überraschen. Schon in dieser Phase gab es wie zuletzt viele technische Fehler, die sich letztlich durch das gesamte Spiel ziehen sollten. Zur Pause stand es 16:9 für die Gäste.

Krems spielt sich nach der Pause

Damit war das Spiel gelaufen. Die Kremser beschränkten sich auf ein Verwalten und konnten nahezu sicher sein, dass es weiterhin genügend technische Unzulänglichkeiten gibt, um den Vorsprung sogar noch auszubauen. Und so kam es dann auch. Am Charakter des Spiels ändert sich nichts mehr, zu keiner Zeit konnten die Jags dem Spiel der Gäste irgendetwas entgegen setzen und verloren letztlich auch in der Höhe verdient mit 23:36.

Jags-Trainer Spyros Balomenos war nach dem Spiel bedient: „Die Defensive ist eine Katastrophe, wir müssen hier unseren ganzen Fokus darauf setzen. Und wir müssen auch die unverständlichen technischen Fehler ausmerzen, wir haben in der Tat sehr viel zu tun.“ Kapitän Fabian Schartel ergänzt: „Auch wenn es im Moment sehr schwer ist und wir einiges falsch machen, glaube ich an unser Team. Nächste Woche gegen Bärnbach müssen wir liefern.“