Österreicherinnen starten WM mit Kantersieg

Österreichs Damen beginnen die Weltmeisterschaft in Spanien mit einem überzeugenden Erfolg über China. Dabei gab es im Vorfeld der Partie noch einen Corona-Schock.

Erstellt am 02. Dezember 2021 | 19:33
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Die Mödlingerin Katarina Pandza (M.) war im Auftaktspiel gegen China eine der besten Österreichinnen.
Foto: ÖHB/Agentur Diener/Philipp Schalber

Österreichs Handball-Damen starten mit einem Sieg in die WM. China war im ersten Vorrundenspiel der Gruppe H chancenlos. Dabei musste die rot-weiß-rote Auswahl stark ersatzgeschwächt antreten. Neben Teamchef Herbert Müller, der das Match in Corona-Quarantäne in einem Vösendorfer Hotel verfolgte, fielen kurz vor dem Match vier Corona-Tests im Lager der Österreicherinnen positiv aus. Ohne die Mödlinger Torfrau Petra Blazek, Kapitänin Sonja Frey, Hypo-Kreisläuferin Stefanie Kaiser und Hypo-Flügelspielerin Nina Neidhart startete Österreich verhalten in die Partie.

China hält nur in Anfangsphase mit

Die ersten Minuten waren ein Torspektakel. Beide Deckungen ließen einfache Tore zu. Die Chinesinnen kamen über die rechte Angriffsseite immer wieder zu Treffern - 8:7 führten die Österreicherinnen nach zehn Minuten. Mit Fortdauer der Partie wurde die Abwehr bei der ÖHB-Auswahl besser. China fand keine Lösungen mehr, schloss immer wieder aus der Distanz ab. Torfrau Ines Ivancok entschärfte die Würfe reihenweise. In der Offensive blieben die Österreicherinnen treffsicher. Angeführt von Patricia Kovacs, der Mödlingerin Katarina Pandza und Hypo-Kapitänin Mirela Dedic schoss sich Österreich ein 22:13-Führung heraus.

Österreich verwaltet Vorsprung nach Pause

Nach der Pause blieb der Abstand konstant. Der Sieg geriet nicht mehr in Gefahr. Interimscoach Helfried Müller rotierte ordentlich durch, so bekamen unter anderem auch die Korneuburgerinnen Johanna Reichert und Johanna Schindler, Klara Schlegel aus Kattau (Bezirk Horn) und Hypo-Torfrau Ana Hajgato Spielzeit. Mit dem 38:27-Erfolg machen Dedic und Co. einen großen Schritt Richtung Hauptrunde (Top 24). Dafür braucht es in der Vierergruppe einen Top Drei-Platz. Weiter geht es in Torrevieja am Samstag (18 Uhr). Gegner ist Argentinien, das zum Auftakt Gastgeber Spanien mit 13:29 unterlag.