Vöslau zurück in der Erfolgsspur. Nach vier sieglosen Spielen in Folge schrieben die Jags in der spusu Challenge endlich wieder voll an. 26:23 gegen Atzgersdorf.

Von Malcolm Zottl. Erstellt am 25. Oktober 2020 (12:49)
Emil Scheicher und Bad Vöslau wuchteten sich zurück auf die Siegerstraße.
R. Klettenhofer

Die Bedeutung dieses Spiels war den roomz Jags Vöslau von Anfang an klar, galt es doch durch einen Punktegewinn den Anschluss zum für das Play-off wichtigen oberen Tabellendrittel der spusu Challenge nicht zu verlieren. Deshalb starteten die Thermalstädter auch mit ordentlich Offensivpower, spielten binnen der ersten zehn Minuten einen respektablen vier Tore-Vorsprung heraus, obwohl der junge Rückraumspieler Moritz Doblhoff-Dier bereits nach weniger als zwei Minuten mit einer Roten Karte vom Spielfeld musste.

In weiterer Folge wurde das Spielgeschehen zusehends zerfahrener. Die Gastgeber kamen bis zur Pause bis auf ein Tor heran. In dieser Phase waren doch einige Abstimmungsprobleme im Angriffsverhalten der Vöslauer erkennbar. 

Nach der Pause wieder abgesetzt

Nach der Pause starteten die Jags ähnlich stark wie zu Beginn des Spiels und zogen innerhalb von nur wenigen Minuten bis auf sechs Tore davon. Immer wieder gingen vom überragenden Spielmacher Philip Schuster Akzente aus und setzten sich in dieser Phase vor allem die Aufbaureihen in Szene. Zugleich stand die kampfstarke Defensive sehr stabil und war Mario Dubovecak der sichere Rückhalt im Tor. Im Angriff agierte Julian Riedner überzeugend und verwertete seine Chancen.
Letztlich siegten die Jags Vöslau klar und ungefährdet mit 26:23, wodurch der vierten Tabellenplatz zurückerobert werden konnte.   

Stimmen zum Spiel

Kapitän Fabian Schartel: „Wir haben das Spiel bis auf wenige Minuten eigentlich gut unter Kontrolle gehabt und vor allem über die kompakte Deckungsleistung gewonnen. Zugleich hat aber auch Philip eine wirklich starke Leistung abgeliefert.“ 

Tormann Mario Dubovecak: „Meine Vorderleute haben heute wirklich gut gearbeitet und den Matchplan eingehalten, wodurch die erwarteten Würfe gekommen sind, die es mir etwas einfacher gemacht haben. Ich bin stolz auf die Mannschaft, so kann es gerne weitergehen.“