Heimo zeigte Härte. Tipp 3 Bundesliga / Hlinka und Siebenhandl nach Kritik auf der Tribüne – die zeigten sich wenig einsichtig.

Erstellt am 26. August 2013 (14:00)
APA12920104-2 - 26052013 - GRAZ - …STERREICH: ZU APA-TEXT SI - Tipp3-Bundesliga-Begegnung zwischen SK Sturm Graz und SC Wiener Neustadt am Sonntag, 26. Mai 2013, in Graz. Im Bild SC Wiener Neustadt-Spieler Mario Pollhammer mit Trainer Heimo Pfeifenberger über den Treffer zum 1:0. APA-FOTO: ERWIN SCHERIAU
NOEN, ERWIN SCHERIAU (APA)
Von Peter Gruber

Gesprächsstoff bot Wiener Neustadt gegen Innsbruck genug: etwa über die drei Ausschlüsse. Oder über zwei völlig unterschiedliche Hälften, in denen sich erst Wiener Neustadt die Führung durch Dobras verdiente und dann Innsbruck den Ausgleich.

Tatsächlich geredet wurde nach dem 1:1 aber meist über zwei Nebendarsteller – an diesem Abend: Neustadts Kapitän Peter Hlinka und Tormann Jörg Siebenhandl. Heimo Pfeifenberger verbannte sie auf die Tribüne – nach dem 0:5 bei der Aus tria hatten sie ihre Kollegen harsch kritisiert.

Pfeifenbergers Bestrafte zeigten sich kaum einsichtig

„Wir mussten konsequent bleiben, auch wenn es um bekannte Spieler geht“, meinte der Trainer. Die Abgestraften zeigten sich wenig einsichtig. Hlinka betonte, zu seinen Aussagen zu stehen. „Sie müssen damit nicht glücklich sein, sondern sich jetzt nur professionell verhalten“, meint Günter Kreissl.

Andere Personalsorgen hat die Admira. Trainer Oliver Lederer fehlt die in der Bundesliga nötige UEFA Pro-Lizenz, eine Ausnahmegenehmigung läuft nur bis Winter. Dann kommt ein Neuer – für acht Monate. Denn die Südstädter wollen Lederer, sobald die Ausbildung begonnen hat (September 2014) wieder als Chef-Coach installieren.