Hürdensprinterin Schrott im Hallen-WM-Finale 7.. Hürdensprinterin Beate Schrott ist bei der Leichtathletik-Hallen-WM in Istanbul im Finale über 60 m auf Rang sieben gelaufen. Athen-Olympiasieger Justin Gatlin gewann das 60-Meter-Finale am Samstag in glänzenden 6,46 Sekunden. Zweiter wurde der Jamaikaner Nesta Carter in 6,54 Sekunden vor dem entthronten Titelverteidiger Dwain Chambers aus Großbritannien (6,60).

Erstellt am 10. März 2012 (20:56)

Hürdensprinterin Beate Schrott ist bei der Leichtathletik-Hallen-WM in Istanbul im Finale über 60 m auf Rang sieben gelaufen. Athen-Olympiasieger Justin Gatlin gewann das 60-Meter-Finale am Samstag in glänzenden 6,46 Sekunden. Zweiter wurde der Jamaikaner Nesta Carter in 6,54 Sekunden vor dem entthronten Titelverteidiger Dwain Chambers aus Großbritannien (6,60).

Die Niederösterreicherin Schrott, die schon mit dem Einzug in den Endlauf ihr bisher bestes Karriereresultat fixiert hatte, ließ nach enttäuschendem Start in der Zeit von 8,12 Sekunden nur die Nigerianerin Seun Adigun hinter sich. Der Sieg ging an die starke Australierin Sally Pearson, die in 7,73 (Welt-Saisonbestleistung) die Britin Tiffany Porter um 19 hundertstel Sekunden distanzierte. "Eigentlich bin ich zufrieden, aber der Start war sehr schwach", resümierte Schrott.

Bei den Herren schieden die 800-m-Läufer Andreas Rapatz und Raphael Pallitsch im Halbfinale aus. ÖLV-Rekordhalter Rapatz wurde in seinem Lauf in 1:48,15 Minuten Vierter und verpasste damit den für den Aufstieg nötigen zweiten Platz um 0,25 Sekunden. Auch WM-Debütant Pallitsch belegte in 1:49,42 Minuten Rang vier, womit ihm rund eine halbe Sekunde auf das Weiterkommen fehlte.

Für Aufsehen sorgte indes die Britin Yamile Aldama, die im Alter von 39 Jahren den Dreisprung-Titel holte. Die geborene Kubanerin, die damit bereits jeweils für ihr Heimatland, den Sudan und nunmehr Großbritannien WM-Medaillen holte, ist die zweitälteste Athletin, die bei einer Hallen-WM Edelmetall eroberte.