Kathi Gallhuber: „Zum Stockerl fehlt noch viel“. Slalom-Ass Kathi Gallhuber über ihr bestes Weltcup-Ergebnis.

Von Walter Fahrnberger. Erstellt am 09. Januar 2018 (01:58)
APA/Barbara Gindl
Hallo Olympia! Katharina Gallhuber hat die Qualifikation für Pyeongchang wohl in der Tasche.

NÖN: Sie sind in Kranjska Gora zwar ausgeschieden, haben aber davor nach zwei siebenten Plätzen mit Platz sechs in Zagreb Ihr bestes Weltcupergebnis geschafft. Zufrieden?

Katharina Gallhuber: Ja. Das war für mich ein Wahnsinn, weil es dort aufgrund der immer schwieriger werdenden Strecke nicht einfach war. Daher bin ich umso glücklicher.

Von wo nehmen Sie die Konstanz her in den letzten Rennen. Der Ausfall in Kranjska Gora war der erste in dieser Saison? Davor waren Sie dreimal unter Top Ten.

Gallhuber: Ich habe gut trainiert und war schon in den Trainings stetig schnell. Die Sicherheit habe ich schon länger, aber es hat mir oft das Gas gefehlt. Den Schalter habe ich in den letzten Rennen umgelegt.

Sie sind aktuell zweitbeste Österreicherin im Slalom-Weltcup. Planen Sie schon für Olympia?

Gallhuber: Ich denke gar nicht an Olympia, sondern schaue von Rennen zu Rennen. Ich will mich weiter verbessern. Das mit Olympia entscheiden andere.

Welche Ziele haben Sie sich für heuer noch gesteckt. Glauben Sie, dass ein Stockerlplatz im Weltcup bereits möglich wäre?

Gallhuber: Zum Stockerlplatz fehlt noch viel. Das sieht man an den Zeitabständen. Natürlich ist es mein Ziel, der Spitzengruppe näherzukommen. Es ist super, dass die Berni Schild bei uns im Team ist. Sie ist immer für eine Top-drei-Platzierung gut. Da kann ich mir viel abschauen.

Mikaela Shiffrin fährt zurzeit allen um die Ohren. Was macht sie so stark?

Gallhuber: Sie fährt so sauber wie keine andere. Das ist beim Rest der Welt noch nicht so.