Ivica Kostelic gewann Slalom in Flachau. Ivica Kostelic hat am Mittwoch den alpinen Ski-Weltcup-Slalom der Herren in Flachau gewonnen. Der Gesamt-Weltcup-Sieger aus Kroatien führte bereits nach dem ersten Durchgang und wies am Ende 0,07 Sekunden Vorsprung auf den Schweden Andre Myhrer auf. Dritter wurde der Italiener Cristian Deville (0,09), der Tiroler Manfred Pranger wurde als bester ÖSV-Läufer Fünfter.

Erstellt am 22. Dezember 2011 (03:29)

Ivica Kostelic hat am Mittwoch den alpinen Ski-Weltcup-Slalom der Herren in Flachau gewonnen. Der Gesamt-Weltcup-Sieger aus Kroatien führte bereits nach dem ersten Durchgang und wies am Ende 0,07 Sekunden Vorsprung auf den Schweden Andre Myhrer auf. Dritter wurde der Italiener Cristian Deville (0,09), der Tiroler Manfred Pranger wurde als bester ÖSV-Läufer Fünfter.

Mario Matt landete auf Rang neun, Reinfried Herbst belegte Platz elf. Marcel Hirscher schied im zweiten Durchgang aus, bleibt jedoch Führender im Gesamt-Weltcup. Damit verabschiedet sich der Weltcup in eine kurze Weihnachtspause. Für die Herren steht bereits am 27. Dezember das erste Abfahrts-Training in Bormio auf dem Programm, für die Damen geht es am 28. Dezember mit dem Riesentorlauf in Lienz weiter.

"Flachau ist nicht der schwerste, aber auch nicht der leichteste Hang im Weltcup. Auf diesem Schnee musste man heute viel Gefühl haben", sagte Weltcup-Titelverteidiger Kostelic nach seinem 20. Weltcupsieg, dem 14. im Slalom.

Den Österreichern spielte der Wettersturz nicht in die Hände. Alta-Badia-Sieger Hirscher warf seine Arme hilflos in die Luft, als er im Ziel mit 1,27 Sekunden Rückstand auf Kostelic abgeschwungen hatte. "Ich bin ratlos, denn ich bin ich super gefahren", machte der 22-Jährige klar, dass die Materialabstimmung nicht optimal gewesen war. Den Generalangriff nahm er dann mit perfekt getunten Ski in Angriff, büßte aber mit dem ersten Saisonausfall. "So ein Fehler kann immer passieren", sagte der Salzburger, der dennoch als Weltcup-Führender in die Weihnachtspause geht.

Für Hirscher sprang vor allem Pranger in die Bresche. Der Tiroler fuhr zunächst mit Nummer 14 auf Halbzeit-Platz drei und wurde letzlich Fünfter. "Mir fehlt noch das letzte Selbstvertrauen. Aber ich bin als Fünfter glücklich wie schon lange nicht mehr", freute sich der Ex-Weltmeister.

Mario Matt erreichte als Neunter sein bestes Saisonresultat, auch Reinfried Herbst ("Das war ein Befreiungsschlag, aber noch nicht alles, was ich kann. Ich hab's noch nicht verlernt") schrieb als Zwölfter endlich an. "Ich hoffe vor allem auf harte Pisten im Jänner", so Doppelweltmeister Matt.