Ministerin Klaudia Tanner auf Trainingsbesuch. Verteidigungsministerin Klaudia Tanner verschaffte sich einen Einblick ins Training der heimischen Kanu-Asse.

Von Malcolm Zottl. Erstellt am 12. Mai 2020 (07:46)

Corona legte auch den Trainingsbetrieb von Österreichs Kanu-Asse lahm. Seit 20. April dürfen Österreichs Top-Athleten wieder trainieren, das gilt auch für die Höfleinerin Corinna Kuhnle und ihre Wildwasser-Kollegen.

Die Bundesheersportler, die zum Großteil in der Südstadt trainieren, bekamen in der Vorwoche Besuch von Bundesministerin Klaudia Tanner, die sich im Wildwasserzentrum Neue Donau in die Techniken des Ruderns und Kanufahrens von den Bundesheerleistungssportlern persönlich einweisen ließ. "

Training auf Olympia 2021 ausgerichtet

Das Fernziel der Athleten sind die Olympischen Spiele in Tokio 2021. Im Wildwasserkanal haben die Tullnerin Viktoria Wohlfahrt, Felix Oschmautz, so wie Nadine Weratschnig ihr Ticket bereits in der Tasche.

Im Rudern gilt die Oberösterreicherin Magdalena Lobnig als rot-weiß-rote Medaillenhoffnung. „Wir unterstützen unsere Heeressportler, damit sie sich voll und ganz auf das Training und
ihre Wettkämpfe konzentrieren können. Über 50 Prozent der Qualifizierten für die Olympischen Spiele sind Angehörige des Bundesheeres, wie auch im Bereich der Wassersportarten. Ich wünsche den Kanuten und Ruderern, sowie allen anderen Heeressportlern viel Erfolg bei ihrem Training in den kommenden Monaten“,  gab Tanner bei ihrem Besuch zu Protokoll.

In den Wassersportarten sind derzeit 30 Leistungssportler Mitglieder des Bundesheeres. Insgesamt sind derzeit 280 Sportler Militärpersonen auf Zeit. Dazu kommen 20 Sportler mit besonderen Bedürfnissen als Vertragsbedienstete des Bundesheeres, und zusätzlich jährlich 150 Grundwehrdiener im Förderungsprogramm des Heeresportzentrums.