Plan B der Sportstars. Sykora, Wurz & Co. dachten rechtzeitig über die berufliche Zukunft nach.

Erstellt am 29. August 2017 (01:27)
Raimund Bauer
Der Perchtoldsdorfer Ex-Formel-1-Star Alex Wurz (l.), Unternehmer Raimund Harreither (3. v. l.) und der Göstlinger Ex-Skistar Thomas Sykora (r.) machen St. Pöltens Leichtathletik-Aushängeschild Ivona Dadic (2. v. l.) Mut, bereits jetzt an die Zeit nach der Sportkarriere zu denken.

Profisportler haben eine begrenzte Zeit, um mit ihrem Sport Geld zu verdienen. Wer sich nicht rechtzeitig darüber im Klaren ist oder gar scheitert, ehe die lukrative Sportkarriere anhob, schaut durch die Finger.

Raimund Harreither hätte einen Profivertrag beim LASK unterschreiben können, entschied sich aber dafür, Unternehmer zu werden. Zahlreiche Top-Athleten werden vom charismatischen Gaflenzer gesponsert. Der gibt nicht nur Geld, sondern bietet auch eine duale Ausbildung. Vom Lehrling bis zum Masterstudium – Ex-Skistar Thomas Sykora nutzte Letzteres. „Leider hab’ ich Raimund um zehn Jahre zu spät kennengelernt.

Ich hätte während meiner Karriere genügend Zeit gehabt, eine Ausbildung zu machen. Das wurde mir aber erst danach bewusst.“ Damit bringt er Leichtathletin Ivona Dadic zumindest zum Nachdenken: „Ich trainiere zweimal täglich und muss mich auch nach meinen Trainern richten. So einfach ist das nicht. Aber ich werde das Angebot auf alle Fälle in irgendeiner Form nutzen.“ -bern-