Spitzenzeiten beim Wachaumarathon 2022

Erstellt am 25. September 2022 | 13:20
Lesezeit: 8 Min
Die Kenianer Philimon Kipkorir Maritim und Teresiah Kwamboka Omosa kamen über den Halbmarathon knapp an die Streckenrekorde aus den Jahren 2016 und 2018 heran. 
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Favoritensieg beim Wachaumarathon: Routinier Philimon Kipkorir Maritim holte bei den Herren den prestigeträchtigen Sieg über die Halbmarathon-Distanz. Der Kenianer lief bei optimalem Laufwetter in 1:00:31 Stunden nicht nur bis auf zwei Sekunden an seine persönliche Bestleistung heran, sondern blieb auch nur knapp eine halbe Minute hinter dem 2016 von seinem Landsmann Peter Kirui aufgestellten Streckenrekord von 59:53 Minuten.

Der Zweitplatzierte, Simon Dudi Ekidor, kam mit über zwei Minuten Rückstand auf Maritim ins Ziel. Als bester Österreicher klassierte sich der für die Union St. Pölten startende Kevin Wallner in starken 1:10:58 Stunden auf Platz fünf.

Bei den Damen holte etwas überraschend die Kenianerin Teresiah Kwamboka Omosa den Sieg über die 21,1 Kilometer lange Strecke mit Start in Spitz und Ziel in der Kremser Ringstraße. Die 27-Jährige pulverisierte in 1:10:19 ihre persönliche Bestleistung um fast eine Minute und ließ damit auch Landsfrau Morine Gesare Michira deutlich hinter sich, die mit einer Bestzeit von 1:10:11 angereist war.

Mit über 15 Minuten Rückstand auf das afrikanische Duo kam die beste Österreicherin ins Ziel. Edwina Kiefer vom LTV Köflach sicherte sich in 1:25:48 einen Stockerlplatz. 

Der Sieg im Marathon mit Start in Emmersdorf (siehe unsere Bilder davon unten), der traditionell nicht so stark besetzt ist wie die Halbdistanz, ging in den Bezirk Neunkirchen. Matthias Maldet vom LC ASKÖ Breitenau triumphierte nach 2:41:40 Stunden mit über zehn Minuten Vorsprung auf Clemens Sigl vom Tri Tream Chaos. Die Damenwertung gewann Andrea Haslinger (3:05:51) vor Evi Stauber (3:28:08) und Tanja Zuser (3:28:27).

Die elf Kilometer von Achleiten nach Krems konnte bei den Herren Sebastian Waldschütz in 37:47 Minuten vor Lokalmatador Martin Hofbauer vom team2run in einem packenden Zielsprint für sich entscheiden. Schnellste Dame beim Viertelmarathon war Silvia Wührer in 45:49 Minuten. Begeistert mit auf der Strecke war auch Sportlandesrat Jochen Danninger, der in 59:20 Minuten auf Platz 105 finishte. 

Insgesamt waren rund 5.000 Läuferinnen und Läufer auf der Strecke, die sich perfekt präsentierte. Veranstalter Michael Buchleitner resümierte erfreut: „Wir sind überglücklich, dass wir den 23. Internationalen Wachaumarathon bei so toller Atmosphäre durchführen konnten. `Laufen wie damals` war das richtige Motto für den diesjährigen Wachaumarathon und wir hoffen, dass es sich für unsere Teilnehmerinnen und Teilnehmer auch genauso angefühlt hat. Vor allem für die kommenden Jahre stimmt uns das sehr zuversichtlich!"

Ebenso positiv Bilanz zog Sportlandesrat Danninger: "Es freut mich sehr, dass der Wachaumarathon nach zweijähriger Auszeit endlich wieder stattfinden hat können. Der Event hat eine sehr große Bedeutung für Niederösterreich und sorgt zusätzlich zum sportlichen Spektakel auch für wichtige Impulse im Tourismus und der regionalen Wirtschaft. Das Weltkulturerbe Wachau bietet einfach die perfekte Kulisse. Es war wirklich ein Genuss heute selbst auf der Strecke mit dabei zu sein und die einzigartige Stimmung gemeinsam mit zahlreichen Läuferinnen und Läufern live zu erleben. Als Sportlandesrat ist es mir ganz besonders wichtig, nicht nur den niederösterreichischen Sport in all seinen Facetten zu unterstützen, sondern auch als gutes Beispiel für alle Niederösterreicherinnen und Niederösterreicher sowie insbesondere auch meine beiden Töchter voranzugehen.“

Schon am Tag vor den Erwachsenenbewerben standen die Kinder und Jugendlichen in Krems auf der Laufstrecke. Für die Jüngsten gab es im Vorfeld ihres Wettbewerbs ein gemeinsames Aufwärmprogramm mit Buchleitner und dem Hohes-C-Hasen. Siegesmedaillen gab es unter anderem für zwei Lokalmatadore vom ULV Krems. Simon Aubrunner triumphierte bei den Jahrgängen 2010/11, Bruderherz Felix war in der Altersklasse 13- und 14-Jährigen völlig ungefährdet und gewann mit über einer Minute Vorsprung.