Die neue Hochburg in St. Pölten wächst

130 Meter lange Halle für Sprinter und Werfer in St. Pölten macht Landeshauptstadt zum Leichtathletik-Hotspot.

Wolfgang Wallner
Wolfgang Wallner Erstellt am 22. September 2021 | 03:51
Leichtathletikhalle St. Pölten
Am Areal der abgerissenen Tennisarena entsteht eine 130 Meter lange Leichtathletikhalle. So soll die Anlage bei Fertigstellung Mitte November aussehen.
Foto: Sportzentrum NÖ

Nur eine Handvoll St. Pöltner Union-Athleten waren‘s noch vor einem Jahrzehnt, die bei der bundesweiten Meisterschaft mitmischten. Heute sind‘s weit über 50. „Und mit der neuen Halle wird die Leichtathletik in St. Pölten einen weiteren Boost bekommen“, ist Gottfried Lammerhuber, Präsident des NÖ-Leichathletikverbandes, überzeugt.

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„Optimale Bedingungen“ für Ivona Dadic & Co. in St. Pölten: Gottfried Lammerhuber.
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Am Areal des Sportzentrums nimmt das 1,8-Millionen-Projekt Gestalt an. „Bis Ende November sollte sie nutzbar sein“, hofft Lammerhuber. Fünf Bahnen für die Sprinter bietet die 130 Meter lange Halle, eine Weit- und Hochsprunganlage und einen Neun-Meter-Kubus für die Werfer, wo selbst mit Speer und Hammer geübt werden kann.

Die Leichtathletikhochburg St. Pölten kann dank der Infrastruktur weiter wachsen. „Wir haben nie jemanden abgeworben, ziehen aufgrund der guten Bedingungen die Aktiven an“, sagt Lammerhuber. Neben Viola Kleiser soll nun der ehemalige Hürdensprinter Florian Domenig als zweiter hauptamtlicher Trainer zum Union-Stab stoßen.