Melzer in Cincinnati an Simon gescheitert. Österreichs Tennis-Ass Jürgen Melzer ist am Dienstag kein erfolgreiches Comeback nach seiner überstandenen Oberschenkelverletzung gelungen. Der 30-jährige Niederösterreicher musste sich beim ATP-Turnier in Cincinnati in der ersten Runde dem als Nummer zehn gesetzten Franzosen Gilles Simon nach hartem Kampf 7:6(3),3:6,5:7 geschlagen geben.

Erstellt am 17. August 2011 (11:18)

Österreichs Tennis-Ass Jürgen Melzer ist am Dienstag kein erfolgreiches Comeback nach seiner überstandenen Oberschenkelverletzung gelungen. Der 30-jährige Niederösterreicher musste sich beim ATP-Turnier in Cincinnati in der ersten Runde dem als Nummer zehn gesetzten Franzosen Gilles Simon nach hartem Kampf 7:6(3),3:6,5:7 geschlagen geben.

Melzer war wegen seiner Verletzung alles andere als ideal in die Hartplatz-Saison gestartet. Die aktuelle Nummer 18 der Welt hatte zum Auftakt Anfang August in Washington wegen der Zerrung aufgeben und danach auch das Masters-1000-Turnier vergangene Woche in Montreal auslassen müssen. Simon lieferte der Linkshänder allerdings einen Fight über 2:20 Stunden, ehe er im Finish des dritten Satzes sein Aufschlagspiel abgab.

"Schade. Ich habe gemacht, was ich machen musste. Ich habe gekämpft, habe versucht, das Match zu gewinnen. Vom Spielerischen her war es noch nicht so, wie ich mir das vorstelle. Ich habe viele unerzwungene Fehler gemacht, vor allem mit der Vorhand. Gegen Simon darf man sich das einfach nicht erlauben", sagte Melzer.

Er blicke aber positiv in die Zukunft. "Ich werde schauen, dass ich die nächsten Tage ordentlich fürs Training nütze. Ich werde nächste Woche in Winston-Salem antreten und versuchen, ein bisschen Matchpraxis vor den US Open zu bekommen." Das kleine Vorbereitungsturnier in Winston-Salem ist für Melzer die letzte Chance, vor dem abschließenden Grand-Slam-Turnier des Jahres in New York noch Spielpraxis zu bekommen.

Die Hitze bereitete Melzer übrigens keine Probleme, hingegen sorgte er sich um den Gesundheitszustands seines deutschen Doppelpartner Philipp Petzschner. "Es ist ein bisschen ein Seuchenjahr im Doppel für uns, in Montreal war ich verletzt raus, jetzt liegt Philipp seit sechs Tagen mit 39 Grad Fieber im Bett. Wir haben einen Spieltermin am Donnerstag bekommen, es wird eng werden und muss schon ein kleines Wunder geschehen, dass sich das ausgeht", meinte Melzer.