Hammerwerfer Kilian Moser hängt die Oldies ab

Der erst 17-jährige Hammerwerfer Kilian Moser mischt die arrivierte Konkurrenz auf.

Erstellt am 13. Oktober 2021 | 02:20
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Sportlandesrat Jochen Danninger und NV-Gebietsleiter Manfred Keglovits gratulierten Kilian Moser zur Auszeichnung „NV-Nachwuchssportler des Monats Juni“.
Foto: Claus Stumpfer

Für eine echte Sensation sorgte der erst 17-jährige Kilian Moser bei den Leichtathletik-Staatsmeisterschaften im Hammerwurf der Männer. Der Gymnasiast, der zuvor bereits den U-23-Titel geholt hatte, schleuderte in Graz-Eggenberg den Sieben-Kilogramm-Hammer auf die österreichische Jahresbestleistung von 51,76 Metern und siegte vor dem Amstettner Evergreen Michael Hofer, der fast dreimal so alt wie St. Pöltens Youngster ist.

Damit beeindruckte der Youngster von der Union St. Pölten auch die Jury bei der Kür des NV-Nachwuchssportlers. Die Zukunftshoffnung darf sich daher als kleine „Draufgabe“ über diesen begehrten Titel im Monat Juli freuen.

Die „Hammerwurf-Gene“ sind Moser in die Wiege gelegt, Papa Klaus ist sein Coach und Vorbild. „So ist das eben, wenn der Vater selbst Hammerwerfer war. Schon mit fünf, sechs Jahren hab ich mit einem kleinen Plastikhammer meine ersten Wurfversuche hingelegt“, erinnert sich der Modellathlet zurück.

Den Premierentitel seines Schützlings hat Trainervater Klaus übrigens hautnah miterlebt. Er belegte hinter dem Sechstplatzieren Union-Werfer Marvin Klammer auch noch den siebenten Rang.

St. Pöltens Leichtathletikboss Gottfried Lammerhuber ist stolz auf seine ganze Wurftruppe. „Wir sind nicht nur eine Hochburg der Sprinter, sondern vor allem auch bei den Werfern im Nachwuchs eine echte Macht!“ Er betont aber auch Kilians Stellung: „Er ist natürlich schon der Motor, an dem sich die anderen orientieren.“