EM-Starterin legt alle auf die Matte

Erstellt am 08. Juni 2022 | 20:00
Lesezeit: 3 Min
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Nach zwei Siegen im Europacup greift Franziska Schlögl jetzt bei der U18-EM an.
Foto: Judo Austria
Judoka Franziska Schlögl qualifizierte sich für die U18-Europameisterschaft in Kroatien – und wurde für diesen Coup jetzt auch zur Nachwuchssportlerin des Monats im Mai gekürt.

2022 läuft’s so richtig für Franziska Schlögl. Die 16-Jährige vom Judozentrum Krems steht vor ihrem Karriere-Highlight – nämlich der U18-Europameisterschaft Ende Juni im kroatischen Porec. Im Februar eroberte „Fanny“ in Lignano ihren ersten Europacupsieg, wiederholte diesen Coup zuletzt auch im polnischen Bielkso-Biela. Somit reist die Mauternerin als eine von zwölf Starterinnen zur U18-EM. Diese Erfolge blieben nicht verborgen.

Zatschkowitsch Nummer eins bei der Jury

Die Fachjury bei der Nachwuchssportlerwahl setzte Franziska Schlögl auf Platz zwei – hinter Matthias Zatschkowitsch. Das Kraftpaket vom KSK Orth ist ein „alter Bekannter“, hat sich den begehrten Nachwuchstitel schon mehrmals geholt. Bei der Kegel-Weltmeisterschaft schnappte er sich in der Allgemeinen Klasse wie auch in der U23 Gold.

Schlögl auf der Überholspur

Das Urteil der Experten fließt zu zwei Dritteln in das Gesamtergebnis ein. Das Zünglein an der Waage spielen oftmals die Fans. Denn das Votingresultat der Abstimmung auf nön.at spielt – gewichtet mit einem Drittel – eine wichtige Rolle bei der Kür der Nachwuchssportlerin des Monats. Und mit Hilfe der User konnte Schlögl den Expertenfavoriten aus der Keglerweltklasse noch überholen.

Gutsjahr legt sich in die Riemen

Die Judoka aus Mautern heimste die zweitmeisten Stimmen ein. Die Nummer eins im Netz heißt allerdings Emma Gutsjahr. Die 17-jährige Ruderin vom URV Pöchlarn ließ mit dem starken vierten Rang bei der U19-EM (Zweier über 2000 Meter) aufhorchen. Bei der Nachwuchssportlerwahl schob sich die Favoritin der Fans dank des „Turbos“ aus dem Internet auf Rang vier nach vor.

Pressler komplettiert das Podest

Der Gesamtsieg ging an Fanny Schlögl, gefolgt von Matthias Zatschkowitsch. Und den noch vakanten dritten Platz am Stockerl? Den sicherte sich Lena Pressler (21). Die St. Veiterin in Diensten der Union St. Pölten verbesserte beim Liese-Prokop-Memorial den „Uralt-ÖLV-Rekord“ über 400 Meter Hürden.


Unterstützt wird die Aktion des SPORT.LAND.Niederösterreich von der
NÖ Versicherung mit einer Prämierung der MonatssiegerInnen.

 

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Foto: Sportland NÖ

Gesamtergebnis:

1. Franziska SCHLÖGL
2. Matthias ZATSCHKOWITSCH
3. Lena PRESSLER
4. Emma GUTSJAHR
5. Karina SCHMIEDL/ Lukas SCHOPPER
6. Julia NEUMANN
7. Claudia GASPAROVIC

 

Publikumsvoting:

1. Emma GUTSJAHR
2. Franziska SCHLÖGL
3. Julia NEUMANN
3. Lena PRESSLER
5. Matthias ZATSCHKOWITSCH
5. Karina SCHMIEDL/ Lukas SCHOPPER
6. Claudia GASPAROVI

Expertenjury:

1. Matthias Zatschkowitsch
2. Franziska Schlögl
3. Lena Pressler
4. Karina Schmiedl/ Lukas Schopper
5. Emma Gutsjahr
6. Claudia Gasparovic
7. Julia Neumann

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Foto: NÖN