Taskin und Graf sind die großen Abräumer . Schremser Kickerin Dilan Taskin und Gmünder Basketballer David Graf sind Bezirkssportler des Jahres. Landessieger stammt aus Seyfrieds.

Von NÖN Redaktion. Erstellt am 26. Februar 2020 (05:35)

Die NÖN begleitet Niederösterreichs Sportlerinnen und Sportler und erzählt ihre Geschichten. Sie sind damit Vorbilder für jedermann, sich künftig vermehrt sportlich zu betätigen. Und das wiederum ist Grund genug, um die beliebtesten von ihnen im Rahmen der traditionellen NÖN-Sportlerwahl auf die Bühne zu bitten.

Diese Bühne könnte würdiger kaum sein. Im großen Sitzungssaal des NÖ Landhauses in St. Pölten ehrten Sportlandesrätin Petra Bohuslav, die NÖN-Chefredakteure Daniel Lohninger und Walter Fahrnberger sowie NÖN-Geschäftsführer Fritz Dungl und Hubert Schultes, Generaldirektor der NÖ Versicherung, die auserwählten Bezirks-Sportler aus den jeweiligen Regionen des Landes.

Durch den gelungenen Abend führte - begleitet von Pianist Dieter Kolbeck - Andy Marek, der betonte: „Diese Wahl hat wieder alle Erwartungen übertroffen. 631.748 Stimmen wurden online abgegeben - dreimal so viel wie im Vorjahr. Hier entscheiden nicht die Kampfrichter oder die Uhr, sondern die Fans und sportbegeisterten Niederösterreicher.“

Das unterstrichen auch die NÖN-Chefredakteure Lohninger und Fahrnberger: „Durch die permanente Berichterstattung unserer über 150 Sportreporter in unseren NÖN-Lokalausgaben und auf unserer Website sind wir immer ganz nah am sportlichen Geschehen dran - und gleichzeitig sind wir damit die größte Sportzeitung Österreichs.“

Von Sportlandesrätin Petra Bohuslav gab es höchstes Lob für die NÖN-Sportlerwahl: „Was euch hier gelungen ist, ist großartig und ganz wichtig für den Sport – das kann ein Turbo für das ganze Leben sein.“

Gmünder Duo kämpfte um Sieg

Die ganz großen Pokale für die Landessieger stemmten die Wildegger Pferdesportlerin Katharina Luschin (Bezirk Mödling; 28.806 Stimmen) und der aus Seyfrieds stammende Zwettler Triathlet Andreas Kainz (URC Langenlois & LT Gmünd; 26.270 Stimmen), der für seine Erfolge beim Ironman in Klagenfurt und bei der Landesmeisterschaft nominiert worden war.

Auf Bezirksebene kamen erstmals seit vielen Jahren Sieger und Siegerin nicht vom selben Verein. Bei den Herren setzte sich David Graf vom UBBC Gmünd durch, bei den Damen Dilan Taskin vom SV Horn.

Der Basketballer Graf lieferte sich lange Zeit mit dem Gmünder Kicker Julian Zimmel ein Kopf-an-Kopf-Rennen, zog auf der Zielgeraden aber doch noch deutlich davon – 9.324 zu 7.231 Stimmen. Die Konkurrenz hängte das Grenzstädter Duo dabei klar ab. Fabian Fritz (634), Kevin Haider (438) und Stefan Apfelthaler (330) folgten auf den Plätzen.

Bei den Frauen war die Schremser Fußballerin Dilan Taskin die große Siegerin. Schon vor zwei Jahren war sie in der Onlinewertung vorne gelegen, wurde durch die (heuer erstmals nicht gezählten) Stimmzettel aber noch von Basketballerin Julia Grudl überflügelt – diesmal war der Leistungsträgerin vom SV Horn in der Frauen-Bundesliga mit 4.579 Stimmen der Triumph aber sicher. Auf den Fersen war ihr wieder eine Basketballerin: Andrea Jäger konnte ihr mit 2.501 letztlich aber nicht gefährlich werden. Es folgen Ines Eggenberger (1.920), Jasmin Pruckner (353) und Alexandra Meixner (275).

Die Auszeichnung zur „Guten Seele des Sports“ im Waldviertel ging übrigens an SC-Zwettl-Obmann Josef Zlabinger. Er sorgt mit seinem unermüdlichen Einsatz nicht nur für die Aufrechterhaltung des Spielbetriebes beim 1. Landesliga-Team, sondern setzte sich stark für den Nachwuchs und ist für die Rasenpflege der SCZ-Sportanlagen zu sorgen.