ÖEHV-Team feierte 2:0-Sieg über Slowenien. Das österreichische Eishockey-Nationalteam hat am Freitagabend in seinem zweiten Match bei der Euro Ice Hockey Challenge den ersten Sieg gefeiert. Nach dem 1:3 gegen Frankreich am Vortag gab es in dem Vorbereitungsturnier für die Winterspiele in Sotschi einen 2:0-(1:0,0:0,1:0)-Erfolg in der Innsbrucker Olympiaworld über Slowenien.

Erstellt am 08. November 2013 (21:27)

Die Treffer erzielten der Team-Debütant Brian Lebler (10.) und Andreas Kristler (51./Powerplay). Keeper Bernhard Starkbaum bot im ersten Einsatz nach mehrmonatiger Pause eine starke Leistung.

Lebler, der 25-jährige Stürmer der Black Wings Linz, wurde von Teamchef Manny Viveiros in der ersten Linie mit Thomas Koch und Manuel Latusa eingesetzt und war einer der stärksten ÖEHV-Spieler auf dem Eis. Der Kanadier mit österreichischen Pass, der nun die für eine Teamberufung nötigen zwei Jahre in Österreich gespielt hat, bewies bei seiner Premiere gleich seine Goalgetter-Qualität. Der Sohn des bei KAC und VSV legendären Austro-Kanadiers Ed Lebler, der erste Spieler der "zweiten Generation", sorgte nach Zuspiel von Koch für die frühe Führung.

Zu den Wechseln, die der Coach gegenüber dem Vortag vollzogen hatte, gehörte auch jener des Keepers. Bernhard Starkbaum, obwohl derzeit wie auch Andre Lakos vereinslos, erhielt das Vertrauen und erwies sich als echte Stütze gegen die starken Slowenen. Mehrmals rettete der Ex-Schweden-Legionär in Bedrängnis. "Die Mannschaft hat mich gut unterstützt und keine Nachschüsse zugelassen. Schön, dass ich nach einem halben Jahr wieder ein Spiel bestreiten konnte", freute sich der Wiener. Ex-NHL-Spieler Andreas Nödl pausierte am Freitag.

Die Slowenen agierten phasenweise sehr druckvoll, wollten den Ausgleich, mussten aber den zweiten Gegentreffer hinnehmen. Der Salzburger Kristler scorte nach Assist von Hundertpfund in Überzahl. Auch zur Freude von Viveiros. Er hatte früher mit Ed Lebler gespielt und lobte nun dessen Sohn für eine starke Vorstellung.

"Die Mannschaft hat heute besser zusammengespielt und weniger Fehler gemacht", resümierte der Coach. Die ÖEHV-Auswahl rangiert vor dem letzten Match am Samstag gegen Weißrussland (18.30 Uhr), in dem es neuerlich Änderungen in der Aufstellung geben wird, auf Rang zwei vor den punktgleichen Slowenen (je 3). Frankreich führt nach dem 2:1 nach Penaltyschießen gegen Weißrussland die Tabelle mit fünf Zählern an.