ÖEHV-Team unterlag Weißrussland bei Euro Challenge. Dem ÖEHV-Nationalteam ist ein positiver Abschluss im einzigen Olympia-Vorbereitungsturnier versagt geblieben. Die Mannschaftmusste am Samstag zum Abschluss der Euro Ice Hockey Challenge in Innsbruck gegen Weißrussland ein 0:3 (0:1,0:1,0:1) hinnehmen. Damit beendeten die Gastgeber das Vierländer-Turnier in Innsbruck mit einem Sieg gegen Slowenien und zwei Niederlagen an der dritten Stelle.

Erstellt am 09. November 2013 (21:34)

Brian Lebler, am Vortag bei seinem Debüt Torschütze und einer der Besten beim 2:0 gegen die Slowenen, kam am Samstag nach einer Verletzung am Mund im zweiten Drittel nicht mehr auf das Eis. Andre Lakos musste im Schlussabschnitt wegen einer Blessur passen. Doch die Österreicher schwächten sich auch selbst: Ex-NHL-Legionär Andreas Nödl erhielt in der 29. Minute wegen eines Ellbogen-Checks gegen den Kopf eines Gegenspielers eine Spieldauerdisziplinarstrafe.

Die Osteuropäer erwiesen sich wie schon beim 1:2 nach Penaltyschießen gegen Turniersieger Frankreich am Vortag als unangenehmer Gegner. Sie agierten beinahe fehlerfrei, während sich die ÖEHV-Spieler das Leben selbst schwer machten. Weißrussland ging nach Treffern von Kowyrschin (7.) und Stepanow (33./Powerplay) - nach einem Fehler von Keeper Swette - mit einem Zweitore-Vorsprung in das Schlussdrittel. Vor dem 0:2 war ein ÖEHV-Treffer wegen hohen Stocks von Manuel Latusa nicht anerkannt worden.

In den letzten 20 Minuten drängten die Österreicher, brachten sich durch zahlreiche Fehlpasses aber um gute Möglichkeiten. Ein Lattenschuss von Mario Altmann (56.) blieb die einzige Ausbeute in einer kurzzeitigen 5:3-Überlegenheit, zuvor hatten die Gegner ebenfalls einen Lattenschuss verzeichnet. "Wir hatten Chancen im Powerplay, die müssen wir nützen in einem so knappen Spiel", meinte Altmann.

Als Keeper Swette schon 2:38 Minuten vor dem Ende vom Eis genommen wurde, kassierten die Gastgeber 82 Sekunden vor der Schlusssirene noch das 0:3 durch Filitschkin. Das Resümee von Teamchef Manny Viveiros fiel dennoch überwiegend positiv aus. "Mit zwei von drei Partien bin ich sehr zufrieden. Auch heute haben wir nicht schlecht gespielt, aber wir müssen das Powerplay verbessern."