ÖFB-Team unterlag Slowakei in Klagenfurt 1:2. Österreichs Fußball-Nationalmannschaft ist die Generalprobe für die finale Phase der EM-Qualifikation missglückt. Die Truppe von Teamchef Dietmar Constantini verlor am Mittwoch vor 13.000 Zuschauern im Klagenfurter Wörthersee-Stadion das Testspiel gegen die Slowakei mit 1:2 (0:2) und erlitt damit nach dem zuletzt leichten Aufwärtstrend gegen Deutschland und Lettland wieder einen Rückschlag.

Erstellt am 10. August 2011 (22:40)

Österreichs Fußball-Nationalmannschaft ist die Generalprobe für die finale Phase der EM-Qualifikation missglückt. Die Truppe von Teamchef Dietmar Constantini verlor am Mittwoch vor 13.000 Zuschauern im Klagenfurter Wörthersee-Stadion das Testspiel gegen die Slowakei mit 1:2 (0:2) und erlitt damit nach dem zuletzt leichten Aufwärtstrend gegen Deutschland und Lettland wieder einen Rückschlag.

Die ÖFB-Auswahl präsentierte sich zwar über weite Strecken als ebenbürtiger Gegner, agierte jedoch im Abschluss mit Ausnahme von Hoffer (62.) weit weniger abgebrüht als die Slowaken. Kucka (21.) und Jez (30.) erzielten die Tore für die Gäste, während die Österreicher die eine oder andere gute Chance vernebelten - so etwa in der 11. Minute: Harnik bediente Alaba, der an der slowakischen Abwehr vorbei auf Goalie Mucha zog, allerdings das lange Eck knapp verfehlte.

Im Strafraum der Hausherren wurde es erstmals in der 16. Minute gefährlich, als Gratzei an einer Flanke vorbeisegelte und Alaba die Situation gerade noch bereinigen konnte. Ungeschickter stellte sich fünf Minuten später sein Teamkollege Dragovic an, der nach einem Eckball von Weiss das Kopfballduell mit Kucka verlor - der Ball fand via Stange und Arm von Gratzei den Weg ins Tor.

Dies sollte nicht das einzige unglückliche Gegentor gewesen sein. Jez brachte die Slowaken in der 30. Minute mit 2:0 in Führung, nachdem er beim Pass von Holosko aus knapper Abseitsposition gestartet war. Die ÖFB-Elf kämpfte danach verbissen um den Anschlusstreffer, der bei zwei Gelegenheiten beinahe geglückt wäre. In der 33. Minute scheiterte Harnik mit seinem Kopfball-Aufsitzer an Mucha, in der 37. Minute schupfte der Stuttgart-Legionär den Ball nach einem Solo aus der eigenen Hälfte heraus knapp an Mucha und dem Tor vorbei.

Unmittelbar nach dem Seitenwechsel brachte Constantini Royer für Kulovits, später kam dann auch Hoffer für Junuzovic. In der 62. Minute sollten sich die Umstellungen - wenn auch aus heiterem Himmel - bezahlt machen: Klein zirkelte von rechts eine Flanke zur Mitte, wo Hoffer frei zum Kopfball kam und Mucha keine Chance ließ.

Für den Eintracht-Frankfurt-Stürmer war es das vierte Länderspiel-Tor, das dritte in Klagenfurt, wo außer ihm in sieben Partien kein Österreicher im ÖFB-Trikot traf. Dabei blieb es auch, weil Österreich daraufhin trotz Feldüberlegenheit eher planlos den Ausgleich suchte. Ein vermeintliches zweites Tor von Hoffer in der 88. Minute wurde zurecht wegen Abseits' aberkannt.