Wiener Neustädter Cup-Wahnsinn. Wiener Neustadts Handballerinnen schafften bei MGA eine Überraschung und stehen nun im Cup-Halbfinale.

Von Malcolm Zottl. Erstellt am 02. Februar 2020 (18:53)

Nach der Schmach von Eggenburg gab es für Wiener Neustadts Handball-Damen die Rehabilitation in der Wiener Hollgasse. Gegen MGA schafften die Antal-Girls den Einzug ins Cup-Halbfinale. Entscheidend dafür war eine starke Arbeit in der Deckung und eine noch stärkere Torfrau Reka Schneck. „Sie hat 31 Bälle abgewehrt“, berichtet Wiener Neustadts Obmann Stephen Gibson von einer Abwehrquote von rund 60 Prozent.

Klare Verhältnisse zur Pause

Offensiv lief bei den Mädels aus der Allzeit Getreuen zwar bei weitem noch nicht alles rund, dennoch setzten sich Viktoria Kaiser und Kolleginnen Mitte des ersten Durchgangs ab, zur Pause lagen die Gäste mit 12:7 in Führung. In der zweiten Hälfte schlug der Verletzungsteufel eiskalt zu – Melanie Krautwaschl (Knie) und Carina Stockhammer (Schulter) konnten nicht weiter spielen.

MGA-Aufholjagd blieb aus

Wiener Neustadts junge Garde ließ sich dadurch aber nicht erschüttern. Berina Alagic, Melanie Jurkovic und Sandra Radulovic waren federführend daran beteiligt, dass die Neustädter Führung immer größer wurde, zwischenzeitlich sogar acht Tore betrug. MGA betrieb in der Schlussphase nur noch Ergebniskosmetik – 23:19 stand nach den 60 Minuten auf der Anzeigetafel.

Stockerau ist das Wunschlos

Neben Wiener Neustadt stehen noch Atzgersdorf, Hypo und Stockerau im Halbfinale. Gibson hat ein klares Wunschlos auserkoren: „Wir wollen daheim gegen Stockerau spielen.“ Wie schlimm die Verletzungen der Wiener Neustädter Leistungsträgerinnen sind und welche Dame ihre Premiere im Wiener Neustadt-Dress feierte, lest Ihr ab Dienstag in eurer Wiener Neustädter NÖN.