ÖPC-Team auf sehr gutem Weg. Das Österreichische Paralympische Committee (ÖPC) blickt den in einem Jahr beginnenden Paralympics in Sotschi (7. bis 16. März 2014) voller Zuversicht entgegen.

Erstellt am 05. März 2013 (13:10)
NOEN, EPA/BONNY MAKAREWICZ
ÖPC-Präsidentin Maria Rauch-Kallat brachte am Dienstag anlässlich des 15-jährigen ÖPC-Bestehens "ihre große Freude über die gelungene Generalprobe" bei der Ski-WM für Behindertensportler in La Molina zum Ausdruck. "Das war eine tolle Leistung", betonte die ehemalige Ministerin.

Insgesamt zwölf Medaillen eroberten Österreichs Athleten in den katalanischen Pyrenäen, acht davon in Gold (dazu noch einmal Silber und dreimal Bronze), wobei Claudia Lösch als vierfache Weltmeisterin (Super-G, Super-Kombination, Riesentorlauf sowie im Teambewerb) die erfolgreichste Athletin war. "Wir sind auf einem sehr, sehr guten Weg. Wir haben einen wahnsinnigen Zusammenhalt in unserem Team, der mich fasziniert. Ich habe zwei Goldmedaillen in Sotschi zu verteidigen, dafür werde ich alles tun. Und als Team wollen wir das WM-Ergebnis von La Molina in Sotschi toppen", meinte Lösch zu den Zielen.

Zuvor geht es für die 24-Jährige aber noch diese Woche beim Saisonfinale in der Olympia-Region 2014 um ihren dritten Sieg im Gesamtweltcup. "Ich bin schon gespannt auf dieses Testevent in Sotschi, vor allem ob die Wettkampfstätten und Unterkünfte in Russland alle behindertengereicht sind", erklärte Lösch.

Rauch-Kallat rechnet, dass Österreich im kommenden Jahr "rund 15" Aktive zu den Paralympics entsenden wird. Neben den Sparten Ski alpin und nordisch wird Rot-Weiß-Rot auch bei der Snowboard-Premiere dabei sein. Bis dahin hofft das ÖPC, weitere große Ziele hinsichtlich der "Gleichstellung" von Behindertensportlern erreicht zu haben. "Eine Aufnahme der Athleten ins Bundesheer" sowie "eine weitere Erhöhung der Medaillenprämien", nannte Rauch-Kallat dabei als vorrangig. Derzeit bekommen Paralympics-Goldmedaillengewinner 6.000 Euro Prämie, für Silber gibt es 4.000 und für Bronze 2.000.