Auböck mit eingeschränkter Bewegungsfreiheit. Die Bewegungsfreiheit von Niederösterreichs Schwimm-Star Felix Auböck nach seiner Ankunft am vergangenen Montag in Tokio ist noch bis Donnerstag eingeschränkt. Grund sind die für aus England Angereisten verschärften Maßnahmen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie.

Von APA / NÖN.at. Erstellt am 21. Juli 2021 (05:02)
Felix Auböck
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"Ich halte mich im Olympischen Dorf nur im Zimmer auf und gehe nur zur Wettkampfstätte", erzählte der 24-Jährige. "Ich vermeide den Kontakt zu den meisten anderen. Das ist genau das Protokoll, das vorgegeben ist."

Begeistert ist der Niederösterreicher vom für die Spiele neu erbauten Aquatics Centre. "Das ist eine unglaubliche Anlage. Die Schwimmhalle ist wahrscheinlich die beste Schwimmhalle, die ich je hatte." Es sei alles so gebaut, damit es für den Sportler am angenehmsten ist. "Du hast das Wettkampfbecken, ein 50-m-Ein- und Ausschwimmbecken, ein weiteres 50-m-Trainingsbecken, einen Bereich mit Umkleiden, Duschen, Eisbecken, alles gleich nebeneinander. Es gibt überhaupt keine Wege."

Zweimal habe er am Dienstag in der Arena trainiert - zunächst zum "Ausschütteln von der Reise", danach wurde schon ein bisschen gesteigert, für (den heutigen) Mittwoch war eine Einheit mit etwas Renngeschwindigkeit geplant. Vor seinem für Samstag angesetzten 400-m-Vorlauf sollen noch zwei aerobe Einheiten mit wenig Renngeschwindigkeit folgen. An einem Jetlag leide er wegen der Rhythmus-Umstellung schon in Europa überhaupt nicht, erklärte der Vize-Europameister über 400 m Kraul.

Positiv überrascht war Auböck von der Länge des Betts in seinem Zimmer. "Normalerweise hängen meine Füße immer raus. Das ist das erste Bett, in das ich voll hineinpasse. Das ist angenehm", ließ der 1,98-m-Hüne wissen. Mitarbeiter des Österreichischen Olympischen Komitees (ÖOC) hatten Auböcks - wie die anderen aus stabilem Karton gefertigtes - Bett bereits vor seiner Ankunft auf das passende Maß verlängert. Zudem gibt es für die speziellen Matratzen eine App zum Regulieren des Härtegrades.