Olympia-Zwischenbilanz: Party in Blau-Gelb. NÖ-Athleten räumen ab: Anna Kiesenhofer und Michi Polleres haben in Tokio Sporthistorie geschrieben. Eine Fortsetzung des blau-gelben Medaillenmärchens? Die ist nicht ausgeschlossen.

Von Wolfgang Wallner. Erstellt am 04. August 2021 (00:49)
Michaela Polleres
Ein erstes Willkommen schon am Flughafen: Michaela Polleres präsentiert stolz ihre Silberne von Tokio. Stadtchef Rupert Dworak und Vizebürgermeister Christian Samwald gratulierten.
Dostal

Niederösterreich mischt in Tokio kräftig mit. Zwei von bislang vier rot-weiß-roten Medaillen gehen auf das Konto des größten Bundeslandes. Und entsprechend groß gefeiert wurden sie: Kreuzstetten ließ Rad-Olympiasiegerin Anna Kiesenhofer (30) hochleben, die im Straßenrennen nur wenige Konkurrentinnen auf der Rechnung hatten. In ihrer Heimatstadt Ternitz gab’s einen großen Empfang für Judoka Michaela Polleres (24), die bei den Olympischen Spielen Silber mit nach Hause brachte.

„Ganz Niederösterreich ist stolz“, sagte Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner. „Nach WM-Bronze im Juni gehörte Michi schon zum Favoritenkreis. Dass sie nun Silber geholt hat, zeigt, welche Ausnahmesportlerin sie in ihren jungen Jahren schon ist“, ergänzte Sportlandesrat Jochen Danninger.

Der Vöslauer Schwimmer Felix Auböck verpasste Bronze über 400 Meter Kraul nur um 13 Hundertstelsekunden.

Weitere Niederösterreicher haben noch Chancen auf Medaillen

Einige NÖ-Athleten sind an den letzten Wettkampftagen in der japanischen Metropole noch im Einsatz. Wie etwa Siebenkämpferin Ivona Dadic (Union St. Pölten), die am Mittwoch ins Geschehen eingreift. Wie etwa die Alexandri-Zwillinge, die am gleichen Tag ihren Finalwettkampf im Synchronschwimmen bestreiten. Oder Sportkletterin Jessica Pilz, die am Freitag ihren großen Auftritt hat.

Bei den Modernen Fünfkämpfern steht am Samstag die Medaillenentscheidung (mit dem Wr. Neustädter Gustav Gustenau) am Programm. Zum Abschluss am Sonntag läuft Lemawork Ketema (SV Schwechat) den olympischen Marathon.

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