Speerwerferin Hudson enttäuschte: Finale verpasst. Bei ihrer Olympia-Premiere war für die Schwechaterin Victoria Hudson in der Qualifikation am Dienstag Endstation

Von Wolfgang Wallner und APA . Update am 03. August 2021 (06:26)
Victoria Hudson
Victoria Hudson 
Wallner

Hudson war nach den Saisonleistungen und dem im April mit 64,68 m aufgestellten österreichischen Speerwurfrekord mit der realistischen Chance auf das Finale nach Tokio gereist. Ihre 58,60 m waren dann aber zu wenig. Es wurde der 22. Rang unter 30 Teilnehmerinnen. Mit 60,94 war man bei den Top 12 mit dabei. "Es ist voll schade, ich weiß ja, dass ich das kann. Ich kann extrem schwer sagen, was los war. Ich glaube, ich war ein bisschen zu offen im Wurf, das Timing hat nicht gepasst." Das könne sein, wenn man nervös sei oder zu viel wolle wie im letzten Versuch, wo sie riskieren musste und es ein ungültig wurde.

Im Training werfe sie stabil sehr weit, kam daher zum Schluss: "Das war nicht mein Tag. Ich habe in den letzten Wochen so viel trainiert, habe eine Bestleistung nach der anderen rausgehaut in jeder einzelnen Übung, die es gibt. Ich bin in so einer argen Form. Es ist extrem schade."

Sie werde nun noch in der Diamond League antreten und hoffen, in das Saisonfinale zu kommen. "Ich nehme aus Tokio mit, dass ich weiter hätte werfen können. Und werde es dort machen." Abschließend meinte sie noch. "Es war ja nicht katastrophal schlecht, in Doha (WM 2019/Anm.) habe ich 52 m geworfen. Das war ganz was Arges. Aber irgendwann stehe ich im Finale."