Blau-gelbe Asse brennen auf Olympia

Die NÖN hat die NÖ-Kandidaten für die Spiele in Fernost genauer unter die Lupe genommen.

Erstellt am 12. Januar 2022 | 05:27
Lesezeit: 2 Min
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Jakob Dusek aus Herzogenburg (in Rot) gehört zu den Shootingstars in der Boardercross-Szene. Der 25-Jährige ist schon fix qualifiziert für die Spiele in China und zählt zu den Medaillentipps.
Foto: Gepa Pictures/FIS Snowboard

Nur mehr drei Wochen bis zu den Olympischen Spielen. Am 4. Februar wird das Kräftemessen im Zeichen der fünf Ringe eröffnet. Einige NÖ-Wintersportasse dürfen sich Hoffnungen auf ein Ticket machen.

Jakob Dusek (Snowboard) kann schon mal packen. Der Boardercrosser aus Herzogenburg feierte in Cervinia (Italien) seinen ersten Weltcupsieg („Damit hab’ ich mir einen Kindheitstraum erfüllt“) und fuhr auch am Wochenende in Krasnoyarsk aufs Treppchen – Rang zwei. Der 25-Jährige gehört bei den Spielen zu den heißesten NÖ-Medaillentipps.

Benjamin Karl (Snowboard): Mit dem 36-jährigen Wilhelmsburger ist immer zu rechnen – gerade bei Großereignissen. Österreich hat vier Startplätze bei den Olympischen Spielen. Die Entscheidung, wer fahren darf, fällt nach dem letzten Rennen vor den Spielen in Simonhöhe (Kärnten). Am Samstag in Scuol schied Karl gegen Landsmann Andreas Prommegger im Achtelfinale aus. Nun geht’s weiter zum Heim-Event. Bad Gastein zählt aber nicht zur Olympia-Qualifikation, weil dort nur ein Slalom am Programm steht. Bei Olympia wird aber nur ein Riesenslalom stattfinden. Karl geht davon aus, dass er die Quali schaffen wird: „Ich plane fix damit.“ Und freut sich schon aufs Olympia-Rennen am 8. Februar. „Ich habe ein super Gefühl am Brett. Das Setup passt und ich bin schnell.“ Sein Topresultat: Platz fünf in Carezza, wo er Schnellster in der Qualifikation war.

Pia Zerkhold (Snowboard): Die 23-jährige Scheibbserin hat gute Chancen, ließ mit Rang vier bei der Olympia-Generalprobe in Secret Garden aufhorchen.

Katharina Gallhuber (Ski alpin): Als drittbeste Austro-Athletin im Slalom-Weltcup hat die Göstlingerin gute Chancen auf eines der 22 Alpin-Tickets. In Pyeongchang 2018 holte sie Silber und Bronze. Je elf Männer und elf Frauen dürfen nach Peking. Am 23. Jänner wird das Aufgebot nominiert.

Katharina Huber (Ski alpin): Platz elf beim Slalom in Kranjska Gora war das zweitbeste Saisonresultat für die 26-jährige St. Georgenerin. Der einzige Top-Ten-Platz gelang ihr im November in Levi.

Marc Digruber (Ski alpin) hat nur eine Mini-Chance aufs Ticket. Rang 17 am Sonntag beim Slalom in Adelboden ist für den Frankenfelser das bislang einzige Resultat in der Wertung.

Tristan Takats (Skicross) darf noch hoffen. Der 26-Jährige vom USC Lilienfeld hat einen vierten Weltcuprang in Innichen zu Buche stehen.

Katrin Beierl (Bobsport): Mit Jennifer Onasanya holte die Himbergerin 2021 den Gesamtweltcup. In der laufenden Saison klappte wenig, Platz sechs in Innsbruck war das Höchste der Gefühle. Trainer Wolfgang Stampfer sieht sie jedoch „im Aufwärtstrend“.

Alexander Schlintner (Skeleton): Der 23-jährige Purkersdorfer ist einer von zwei Austro-Weltcupstartern. Samuel Maier hatte bislang intern die Nase vorne. Als letzter Bewerb vor Olympia steigt am Wochenende die EM in St. Moritz.

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