Christoph Strasser mit Tipps für alle RAN-Starter . Am 18. September fällt in Weitra der Startschuss zu einem ganz besonderen Radevent: Es geht 600 Kilometer rund um Niederösterreich! Mit dabei ist auch der weltweit stärkste Ultra-Radfahrer Christoph Strasser, der allen Teilnehmern und Radsport-Interessierten bis zum Event auf noen.at wertvolle Tipps geben wird.

Von NÖN Redaktion. Erstellt am 08. September 2020 (12:56)
Manuel Hausdorfer

In seiner Karriere hat der Steirer Christoph Strasser alles gewonnen, was es im Ultra-Radsport zu gewinnen gibt: sechs Mal das Race Across America, vier Mal das Race Around Austria (zuletzt vor drei Wochen mit neuem Streckenrekord), er ist Weltrekordhalter über 24 Stunden in- und outdoor, 24 Stunden Zeitfahrweltmeister und vieles mehr. 

Das Race Around Niederösterreich (RAN) ab 18. September stellt für den 37-Jährigen eine Premiere dar. Dort wird auch um Meisterehren gefahren, denn beim Rennen wird zugleich auch der österreichische Ultra-Staatsmeister gekürt. Diesen Titel holte sich Strasser vor zwei Jahren erstmals bei der Race-Around-Austria-Challenge. „Dieser zweite Titel ist mein großes Ziel. Ich freue mich sehr auf dieses Rennen, wo ich viele Streckenteile schon kenne. Durch die Coronakrise wurden leider viele Bewerbe abgesagt. Im Vorjahr wurde das RAN erstmals ausgetragen und hat viel Zuspruch und positives Feedback erhalten. Ich danke den Organisatoren, dass sie das Rennen trotz der Corona-Krise durchziehen“, sagt Strasser.   

Das RAN führt nach dem Start in Weitra im Waldviertel über 600 abwechslungsreiche Kilometer und 6.000 Höhenmeter nonstop innerhalb der niederösterreichischen Landesgrenze. „Durch den Termin im September wird es früher dunkel, das heißt es wird bei einer geplanten Fahrzeit von 19 Stunden und dem Start am Abend nicht einmal die halbe Fahrzeit hell sein. Ich habe mich von den Strapazen des Race-Around-Austria vor wenigen Wochen mittlerweile wieder gut erholt und hoffe, dass ich top vorbereitet in das RAN starte. Die Konkurrenz wird sehr stark werden. Besonders freue ich mich auf das Duell gegen den RAA-Zweiten Robert Müller aus Deutschland. Es gibt also ein erneutes Duell auf niederösterreichischem Boden, das ich sehr gerne annehme“, erläutert Strasser. 

Strasser-Blog auf noen.at

Christoph Strasser wird bei seinen Bewerben stets von einem erfahrenen Team betreut. Er und sein Team überlassen dabei nichts dem Zufall: Die Schlafzeiten sind genau geplant - wobei beim RAN keine Schlafpause eingelegt wird -, die Kleidungswechsel bei Schlechtwetter, das Beheben von technischen Defekten oder die Nahrungsmittelaufnahme während eines Bewerbes. Alles läuft minutiös geplant ab - „vergleichbar mit einem Formel-1-Team, wo man die Zeit meist in der Boxengasse verliert. Wir sind ein eingespieltes Team, das jahrelange Erfahrung hat. Diese wollen wir auch beim RAN wieder ausspielen.“ 

Christoph Strasser, der bei der Sportler des Jahres-Wahl schon oft unter die Top-Ten kam, ist ein Vorzeigesportler und gibt vor dem RAN erstmals Einblicke in die verschiedensten Themen, die nicht so erfahrene Hobby- und Spitzensportler interessieren: „Ich bekomme immer wieder viele Nachrichten, wie ich mit den Themen Ernährung, unmittelbare Vorbereitung auf ein Langdistanzrennen, die perfekte Bekleidung oder auch die technische Ausstattung des Pace-Cars betreffen." Darüber wird der Ultra-Rad-Star bis zum RAN in regelmäßigen Blogs auf noen.at schreiben.

www.christophstrasser.at