Salzburg spielt auch bei Schalgiris auf Sieg. Nur noch 90 Minuten trennen den FC Salzburg vom Einzug in die Gruppenphase der Fußball-Europa-League. Nach dem 5:0 im Heimhinspiel vergangene Woche dürfte das Rückspiel am Donnerstag (20.30 Uhr) bei Schalgiris Vilnius eigentlich nur noch Formsache sein. "Da lassen wir nichts mehr anbrennen, das ist, glaub ich, schon durch", meinte etwa Innenverteidiger Martin Hinteregger.

Erstellt am 28. August 2013 (13:21)

Für den 20-Jährigen ist die Sache klar: "Wir fliegen rüber, spielen unser Spiel und gewinnen die Partie." Sein Defensivkollege Andreas Ulmer sieht das ähnlich. "Wir überlassen nichts dem Zufall und spielen auch auswärts auf Sieg", erklärte der Außenspieler. Auch für Kevin Kampl ist die Zielsetzung eindeutig: "Wir wollen ein gutes Spiel machen, gewinnen und uns ohne Probleme für die Gruppenphase qualifizieren", betonte der slowenische Nationalteamakteur. Für Salzburg wäre es die vierte Teilnahme an der Gruppenphase. Von 2009 bis 2011 war das dreimal in Serie gelungen. 2009 und 2011 erreichten die Salzburger sogar die K.o.-Phase.

Trainer Roger Schmidt formuliert den Sachverhalt etwas zurückhaltender. "Trotz der guten Ausgangsposition wollen wir auch in Vilnius nichts dem Zufall überlassen", sagte der Deutsche. "Unser Anspruch ist es, auch im Rückspiel dominant aufzutreten und das Spiel zu gewinnen." Schmidt hat dabei den selben Kader wie vor einer Woche zur Verfügung. Nur das verletzte Quintett Franz Schiemer, Eddie Gustafsson, Valentino Lazaro, Issac Vorsah und Christian Schwegler fehlt weiterhin.

Für die Salzburger ist es nach dem mühsamen 1:0-Erfolg über die Admira am Sonntag, der erst durch einen Elfer von Jonatan Soriano fixiert wurde, auch die Gelegenheit, spielerisch wieder in die Spur zu finden. Eine ähnlich spielfreudige Vorstellung wie beim Hinspiel gegen Vilnius wäre auch hilfreich, um sich auf den Bundesliga-Schlager gegen Rapid in Wals-Siezenheim am Sonntag einzustimmen.