Schwaiger-Schwestern im WM-Viertelfinale out. Doris Schwaiger-Robl/Stefanie Schwaiger (AUT-18) haben am Freitagabend das Viertelfinale der Beach-Volleyball-Weltmeisterschaften in Stare Jablonki (Polen) verloren, sie beenden damit das Turnier auf Rang fünf. Damit stellten sie das bisher beste Ergebnis eines österreichische Teams in der Geschichte von Welttitelkämpfen ein. Auch 2009 in Stavanger waren die Schwaiger-Schwestern Fünfte.

Erstellt am 05. Juli 2013 (20:40)

Damit kämpfen Clemens Doppler/Alexander Horst am Samstag als letztes verbliebenes österreichischen Paar um den Viertelfinaleinzug. Barbara Hansel/Katharina Schützenhöfer wurden Neunte, Alexander Huber/Robin Seidl und Daniel Müllner/Jörg Wutzl jeweils 17.

Die Schwaiger-Schwestern gewannen im Viertelfinal-Duell mit Ross/Pavlik den ersten Satz 21:19 und durften auf die Halbfinalteilnahme hoffen. Allerdings verloren sie die nächsten beiden Sets 19:21 und nach 11:7-Führung 13:15, womit nach 49 Minuten mit 1:2 das Turnier-Aus feststand. Sie erhielten für Rang fünf 18.000 US-Dollar Preisgeld.

Hansel/Schützenhöfer waren im Achtelfinale im Österreicherinnen-Duell den Schwaigers 1:2 unterlegen, freuten sich aber über das Top-Ten-Ergebnis. "Wir können es kaum fassen. Unser Ziel war es die Gruppenphase zu überstehen. Jetzt sind wir Neunte. Die Freude ist riesig", sagte Hansel, auch wenn sich nach dem Ausscheiden kurz auch Enttäuschung bemerkbar gemacht hatte. "Mit etwas Abstand zum Spiel sind wir mit unserem Abschneiden aber mehr als nur zufrieden."

Doppler/Horst fertigten am Freitag wie schon im entscheidenden Spiel der letztjährigen Olympia-Qualifikation das mexikanische Außenseiterpaar Juan Virgen/Lombardo Ontiveros (MEX-46) mit 2:0 (18,17) ab. Sie fixierten ein Achtelfinalduell mit den Niederländern Alexander Brouwer/Robert Meeuwsen (13), die sich gegen ihre Landsleute Reinder Nummerdor/Richard Schuil mit 2:0 durchgesetzt hatten. Die Partie um den Einzug in die Runde der letzten acht steht am Samstag um 10.45 Uhr auf dem Programm, auch das Viertelfinale geht am vorletzten WM-Tag in Szene.