Auböck kämpft mit dem Medaillenfluch

Erstellt am 20. Juni 2022 | 18:19
Lesezeit: 2 Min
New Image
Faire Gratulation an den Weltmeister: Felix Auböck (links) mit dem rumänischen Shootingstar David Popovici
Foto: APA/AFP/Attila Kisbenedek
Nur 13 Hundertstel fehlten dem Bad Vöslauer Felix Auböck auf einen Podestplatz über 200 Meter Freistil. Schlussattacke des Niederösterreichers kam zu spät.
Werbung

Es ist wie verhext! Über seine Paradestrecke (400 Meter Kraul) blieb Felix Auböck - wie schon bei Olympia - nur Blech. Und auch Montagabend war dem Niederösterreicher bei der Schwimm-Europameisterschaft in Budapest Fortuna nicht hold. Gerade einmal 13 Hundertstel trennten Österreichs Paradeschwimmer von Bronze.

Rekord reichte nicht

Der Medaillenfluch geht also in die Verlängerung. Der 25-Jährige verpasste am Montag im Finale über 200 m Kraul als Fünfter das ersehnte Edelmetall, in 1:45,11 Minuten verbesserte der Niederösterreicher seinen österreichischen Rekord aber erneut um sechs Hundertstelsekunden. Gold ging an den Rumänen David Popovici in 1:43,21, Silber holte der Koreaner Hwang Sun-woo (1:44,47) vor dem Briten Tom Dean (1:44,98).

Auböck, der im Vorlauf als Zweitschnellster aufgezeigt hatte, fehlten 13 Hundertstel auf die Medaille. Am Samstag hatte der Kurzbahn-Weltmeister auf seiner Paradestrecke über 400 m Kraul die Bronzemedaille genauso wie bei Olympia in Tokio hauchdünn verpasst, seine persönliche Bestleistung allerdings mehrmals verbessert.