SCWN gastiert beim Meister. Nach dem holprigen Start in die Saison hat sich Nenad Bjelica die Meisterkicker der Austria am Freitag zur Brust genommen. Wr. Neustadt hofft am Samstag (19.00 Uhr/live Sky) als Gast darauf, dass dennoch kein Positiv-Effekt eintritt.

Erstellt am 16. August 2013 (13:40)
Mannschaftsfoto des SC Wiener Neustadt. APA-FOTO: HERBERT NEUBAUER
NOEN, HERBERT NEUBAUER (APA)
"Der eine oder andere lebt leider noch in der Vergangenheit. Aber die Vergangenheit zählt nicht mehr. Der Bonus ist im Leben und somit auch im Sport sehr schnell weg", ließ Austria-Trainer Bjelica einen Tag vor dem Bundesliga-Heimmatch Dampf ab.

Mit dem großen Ziel Champions-League-Gruppenphase vor Augen versucht Bjelica seine Truppe noch rechtzeitig vor dem Play-off-Hinspiel am kommenden Mittwoch (20.45 Uhr/live Puls 4) in Zagreb gegen Dinamo ordentlich wachzurütteln. Im Donnerstagtraining ortete der Kroate Konzentrationsmängel, fuhr energisch dazwischen und drohte mit dem Abbruch der Übungseinheit.

Pfeifenberger: "Können die Austria sicher ärgern"

Die Wiener Neustädter sind hingegen für ihre Ansprüche sehr gut aus den Startlöchern gekommen, mit vier Punkten haben sie nur einen Zähler weniger als die Austria auf dem Konto.

"Die jüngsten positiven Erlebnisse müssen und sollen uns Selbstvertrauen geben", hoffte Trainer Heimo Pfeifenberger, der sich ein couragiertes Auftreten seiner Truppe wünscht: "Wir müssen ohne Furcht in die Generali Arena fahren und dürfen uns nicht verstecken. Das sind Spiele, in denen es für uns um 'lucky points' geht."

Dass es bei der Austria noch nicht so rund wie in der vergangenen Saison läuft, weiß auch Pfeifenberger. Doch der Salzburger warnte vor falschen Hoffnungen. "Der Austria geht es noch nicht so leicht von der Hand. Aber wir spielen gegen den Meister und sind dementsprechend krasser Außenseiter. Aber wir können die Austria sicher ärgern."