SCWN will Rieder "Pflichtsieg" verhindern. Im Heimduell mit dem SC Wiener Neustadt peilt die SV Ried am Samstag (19.00 Uhr) in der vierten Runde der Fußball-Bundesliga den zweiten Saisonsieg an. Bei der Pfeifenberger-Elf ist man zuversichtlich, diesen zu verhindern.

Erstellt am 09. August 2013 (10:02)
APA12920104-2 - 26052013 - GRAZ - …STERREICH: ZU APA-TEXT SI - Tipp3-Bundesliga-Begegnung zwischen SK Sturm Graz und SC Wiener Neustadt am Sonntag, 26. Mai 2013, in Graz. Im Bild SC Wiener Neustadt-Spieler Mario Pollhammer mit Trainer Heimo Pfeifenberger über den Treffer zum 1:0. APA-FOTO: ERWIN SCHERIAU
NOEN, ERWIN SCHERIAU (APA)
Die noch ungeschlagenen Oberösterreicher, die zuletzt in einer kuriosen Partie bei Meister Austria ein 1:3 noch in ein 3:3 verwandelten, machten aus ihren klaren Ambitionen gegen den Außenseiter keinen Hehl. "Wiener Neustadt müssen wir schlagen", forderte Trainer Michael Angerschmid. Sein Gegenüber Heimo Pfeifenberger hingegen betont: "Wir können auch in Ried punkten."

Ried-Coach weiß um Bedeutung der Partie, Neustadt statistisch klarer Underdog

Statistisch gesehen, ist die Sache recht klar. Ried hat von den letzten 16 Aufeinandertreffen mit dem SCWN die jüngsten zwölf nicht verloren, im eigenen Stadion gab es in acht Partien nur eine Niederlage (0:1 am 27. Februar 2010).

Angerschmid jedenfalls misst der Partie gegen die Blau-Weißen, die mit dem 2:1 über den WAC zuletzt die ersten Saisonpunkte einfuhren, große Bedeutung bei. "Dabei geht es auch um unsere Entwicklung. Es ist deshalb ein ganz wichtiges Match. Wenn wir gewinnen, dann war unser Start in dieser Saison sehr gut. Dann können wir nach vorne schauen und es ist sehr viel möglich", meinte das Urgestein der Innviertler.

Allerdings: "Das wird eine ganz andere Partie als gegen die Austria. Wr. Neustadt wird defensiv spielen, für uns werden nicht so viele Räume da sein. Wir müssen Geduld haben und unser Spiel nach vorne durchbringen."

SCWN-Team nach Erfolgserlebnis gegen WAC motiviert

Den traditionell auswärtsschwachen Neustädtern, die nur drei ihrer jüngsten 25 Partien in der Fremde gewinnen konnten, steht ein schwerer Gang bevor. Nach dem 2:1 gegen den WAC in der Vorwoche hat die Elf von Heimo Pfeifenberger aber erstmals in dieser Saison den Geschmack des Erfolgs gekostet, ist dementsprechend motiviert.

"Wir haben letzte Saison zwei Mal unglücklich in Ried verloren, nicht das notwendige Glück gehabt. Aber jetzt haben wir durch den Heimsieg gegen den WAC Selbstvertrauen getankt und fahren mit breiter Brust ins Innviertel. Wenn wir noch ein Schäuferl drauflegen, dann können wir auch in Ried punkten", betonte Pfeifenberger, dessen Team am Donnerstag aufgrund von knapp 40 Grad Celsius in der Halle trainierte.

Mangelnde Regeneration duch Hitze der letzten Wochen

"Die große Hitze nagt an der Substanz und setzt den Spielern auch in der Nacht zu, weil man nicht gut schlafen kann. Sie können kaum regenerieren", erläuterte der Ex-Internationale, der weiter auf den gesperrten Verteidiger Dennis Mimm sowie die verletzten Arvedin Terzic und Thomas Vollnhofer verzichten muss. Und Christoph Freitag war nach einem Sonnenstich fraglich.