Siegesserie von Karl gerissen. Der Niederösterreicher musste sich in Moskau im Parallelslalom nach fünf Triumphen in Folge im Jahr 2011 im Viertelfinale dem Schweizer Simon Schoch knapp geschlagen geben und belegte am Ende Platz fünf.

Erstellt am 06. März 2011 (10:12)
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Als bester Österreicher fuhr in der russischen Hauptstadt Siegfried Grabner auf Platz vier. Für einen ÖSV-Podestplatz sorgte Doris Günther, die sich im kleinen Finale gegen die Schweizerin Fränzi Mägert-Kohli durchsetzte und Dritte wurde.

"Der Kurs war recht kurz, deshalb war es klar, dass es knappe Entscheidungen geben wird. Diesmal war das eine Hundertstel nicht auf meiner Seite", meinte Karl, der sich um eine hundertstel Sekunde geschlagen geben musste. Schoch sorgte mit seinem Erfolg über den Dreifach-Weltmeister aus Österreich dafür, dass sein Bruder Philipp, der im Jahr 2005 ebenfalls fünf Rennen hintereinander gewonnen hatte, diesen Rekord weiterhin gemeinsam mit dem ÖSV-Boarder hält.

Grabner freute sich über sein zweitbestes Saisonresultat nach Rang zwei in Yongpyong (KOR). "Schritt für Schritt bringe ich wieder die Leistung, die es mir erlaubt, um die Spitzenplätze mitzufahren", meinte der Kärntner. Der Tagessieg im achten von zehn Saison-Parallelrennen ging an den Südtiroler Roland Fischnaller, der sich im Finale gegen Rok Marguc aus Slowenien durchsetzte.

Günther war in Moskau nicht fit ins Rennen gegangen. In Stoneham hatte sich die Salzburgerin vor zwei Wochen am Meniskus verletzt. "Gestern hatte ich im Training noch ziemliche Probleme, aber heute ist es mit dem Adrenalin im Rennen viel besser gegangen", berichtete die WM-Dritte im Parallelriesenslalom. Der Sieg ging zur Freude der heimischen Fans zum bereits fünften Mal in dieser Saison an die Russin Jekaterina Tudegeschewa.