Semmering: Riesentorlauf vom Winde verweht. Weltcup-Hit am Montag musste nach dem ersten Durchgang abgebrochen werden. Heftige Windböen machten den Organisatoren einen Strich durch die Rechnung.

Von Wolfgang Wallner. Erstellt am 28. Dezember 2020 (14:11)
Sturmböen machten den Helfern zu schaffen. Nach dem ersten Durchgang am Semmering musste abgebrochen werden.
APA/expa/Florian Schrötter

Das Wetter war der Spielverderber! Der Damen-Riesentorlauf im alpinen Ski-Weltcup am Semmering ist am Montag nach der ersten Hälfte abgebrochen worden. Starke Windböen machten die Austragung des zweiten Durchgangs unmöglich. Die Startzeit wurde von ursprünglich 13:00 Uhr zweimal nach hinten verschoben, auch der Startbereich wurde weiter nach unten versetzt. OK-Chef Franz Steiner und seine Mitstreiter probierten alles. Dennoch besserten sich die Bedingungen nicht, weshalb sich die Verantwortlichen letztlich für einen Abbruch entschieden.

Huber verpasste zweiten Durchgang

Nach dem ersten Durchgang wäre die Slowakin Petra Vlhova in Führung gelegen. Die Spitzenreiterin im Gesamtweltcup fuhr einen Vorsprung von 0,22 Sekunden auf die Italienerin Marta Bassino heraus. Dritte war die Schweizerin Michelle Gisin mit 0,35 Sekunden Rückstand auf Vlhova. Abgeschlagen waren die besten Österreicherinnen. Die St. Georgenerin Katharina Huber verpasste mit mehr als vier Sekunden Rückstand die Qualifikation für den zweiten Durchgang klar (Rang 47).

Ob es zu einer Neuaustragung des Rennens kommt, stand vorerst nicht fest. Geplant ist, dass am Dienstag gemäß dem regulären Programm der Flutlicht-Slalom stattfindet.